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Der Camino: Jakobsradweg:

Camino Jakobsweg Jakobsradwegq

Etappe 4: Von Santo Domingo nach Burgos



[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 18.03.2017

 

Kurzbeschreibung Jakobsradweg:


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Die Etappe startet in "Santo Domingo de la Calzada", die Stadt mit dem "Hühnerwunder". Sie überqueren den Fluss und radeln das ansteigende Tal des "Río Tirón" hoch.
In "Belorado" verlassen Sie das Tal und erklimmen eine Bergkette, radeln aber wieder ins nächste Tal hinab.
Wieder geht es bergauf und bergig erreichen Sie auf über 1000 Metern Höhe das ehemalige Kloster "San Juan de Ortega".
Der Jakobsweg führt wieder bergab und erreicht das Tal des "Rio de Arlazon".
Die Stadt "Burgos" erwartet Sie mit beeindruckenden Bauwerken und feinster Gotik.

Streckenlänge: 94,0 km
Fahrzeit: 6 - 7 Stunden
Höhenmeter: 1229 m

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Karte:


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Karte


 

 

Höhendiagramm: Höhenmeter: 1076 m

Orte am Weg:


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000,0 km Santo Domingo de la Calzada
010,5 km Heramelluri
015,0 km Tormantos
028,5 km Belorado
033,5 km Tosantos
040,0 km Villalomez
048,5 km Cerraton de Juarros
059,0 km San Juan de Ortega
073,0 km Ibeas de Juarros
094,0 km Burgos




 

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Santo Domingo


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Entfernungen: -> Heramelluri: 10,5 km, <- St. Domingo: 0,0 km,
->O Ziel: 94,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: spätgotische Kathedrale, Kloster, Altstadt mit Arkadenhäusern, Plaza de España

INFO: Domingo García gründete die Stadt Ende des 10. Jahrhunderts und erbaute die erste Kathedrale im romanischen Stil. Im 16. Jahrhundert wurde sie in spätgotischem Stil erneuert.
Die massiven Mauern des Klosters laden heute zur Übernachtung ein. Hier ist ein Hotel untergebracht, also haben Sie Zimmer, gutes Essen, Kloster, Kreuzgang und Ausblick auf den "Nonnentrakt", also alles in einem.

Hühnerwunder Hühnerwunder (Bild vergrößern)

INFO: Ein Hühnerstall mit lebenden Hühnern - die übrigens täglich getauscht werden - erinnert in der Kathedrale an das "Hühnerwunder".

Kreuzgang des Klosters Kreuzgang des Klosters (Bild vergrößern)

INFO: Die Altstadt von "Santo Domingo de la Calzada" hat viele Häuser mit Arkadengängen. Die Geschäfte sind sehr auf die Bedürfnisse der Jakobspilger ausgelegt.

Altstadt Santo Domingo de la Calzada Altstadt (Bild vergrößern)

WAS WIR ERLEBTEN: Als wir morgens vom Hotel (eigentlich vom Kloster) ins Freie sehen, denken wir: bleib liegen! Trostlos grau und trübe zeigt sich die Landschaft vor dem wolkenverhangenen Himmel.
Trotzdem stehen wir auf und genießen das Buffet des Hotels, wo es alles gibt: Frisch gepresster Orangensaft, lokale Köstlichkeiten an Wurst und Käse, Lachs, frisch gebackener Kuchen, frische Früchte, Eier und Kartoffelkuchen.
Zwei Yuppie-Mädels nebenan nippen gerade mal am Kaffee, schlingen etwas Obst hinunter und dann so schnell wie möglich weg. Wir kosten unsere 10 Euro für das Frühstück voll aus und wie man später sieht, dankt es uns das Wetter.
Nach dem Verlassen des Hotels hellt es auf und wir besichtigen noch die Stadt und die Kathedrale des "Hühnerwunders".

INFO: Hier in Santo "Domingo de la Calzada" soll sich im Mittelalter eine komische Geschichte zugetragen haben. Ein Ehepaar aus Köln sei mit ihrem Sohn nach Compostella gepilgert. Ein Mädchen hätte sich in den gut aussehenden Sohn verliebt, sei aber nicht erfolgreich gewesen. Aus Gram hätte sie ihm einen Silberbecher ins Gepäck geschmuggelt und ihn dann wegen Betruges angezeigt.
Weil das Diebesgut gefunden wurde, war man schnell mit dem Urteil: Hängen war die gängige Strafe. Das Ehepaar zog traurig weiter nach Compostella und kam nach mehreren Wochen zurück und wollte den Sohn besuchen. Er hing immer noch am Galgen, lebte aber noch. Schnell rannten die Eltern zum Richter, der gerade gebackenes Geflügel aß und schilderten den Vorfall. Er soll gesagt haben, dass ihr Sohn genauso lebendig sei, wie sein gegrilltes Geflügel. Daraufhin flogen seine Hähnchen, obwohl im Ofen zubereitet, durchs Fenster. Der Sohn wurde gerettet und das Vorkommnis dem Heiligen Jakob zugeschrieben.
Seither ist in der Kathedrale ein echtes, lebendiges Hühnerpaar (das immer wieder erneuert wird) in einem Käfig, um an das Geschehen zu erinnern.

ROUTE: Sie verlassen "Santo Domingo de la Calzada" auf der Straße 120 und überqueren die Brücke über den unbefestigten Fluss "Río Oja".
Der Radweg bleibt nur kurz auf dieser Straße und zweigt dann leicht nach rechts, auf die Landstraße 201, ab.

INFO: Von der Brücke in "Santo Domingo de la Calzada" bietet sich ein schöner Blick auf den naturbelassenen Lauf des Flusses Oja.
Im Gegensatz zum unteren Rioja wird dieses Gebiet durch riesige Getreidefelder dominiert, Weinstöcke gibt es eher an den Hängen.

Fluss "Río Oja" Fluss "Río Oja" (Bild vergrößern)


ROUTE: Ziemlich gerade, aber mit wenig Verkehr, durchquert die Landstraße die Landschaft und steigt nur leicht an.

Straße nach "Herramelluri" Straße nach "Herramelluri" (Bild vergrößern)

ROUTE: Bergab erreichen Sie den Ort "Herramelluri".




Heramelluri


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Entfernungen: -> Tormantos: 4,5 km, <- St. Domingo: 10,5 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 10,5 km

SEHENSWERT: Kirche San Esteban, Arkadengang am Rathaus

INFO: "Herramelluri" war schon zu Römerzeiten besiedelt. Eine Bronzestatue aus dem 1. Jahrhundert wurde bei Ausgrabungen entdeckt.
Der heutige Ort wurde im 11. Jahrhundert erstmalig erwähnt.
In der im 16. Jahrhundert erbauten Kirche "San Esteban" finden sich teilweise noch Bauteile aus römischen Säulen.
Das wehrhafte Rathaus steht auf einem steinernen Arkadengang.

Arkadengang am Rathaus Arkadengang am Rathaus (Bild vergrößern)

INFO: Der Radweg folgt dem Tal des "Tiron" . Der Fluss ist tief eingegraben und von der Straße aus nicht sichtbar

ROUTE: Auf der Straße 200 erreichen Sie nach kurzer Zeit den Ort "Leiva".

INFO: Links neben der Straße liegt noch unscheinbar das "Castillo de Leiva".
Die Festung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Markant sind die Türme, ein einzelner Turm höher als die anderen drei.

Castillo de Leiva Castillo de Leiva (Bild vergrößern)

ROUTE: Entlang der LO-761 geht es weiter.
Kaum einsehbar von der Straße, liegt rechts unter dem steilen Abbruch der Berge ein Stausee des "Tiron".
Auf der ruhigen Straße erreichen Sie den Ort "Tormantos".




Tormantos


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Entfernungen: -> Fresno de Rio Tiron: 13,5 km, <- Heramelluri: 4,5 km,
->O Ziel: 79,0 km, O<- Ausgangspunkt: 15,0 km

SEHENSWERT: Kirche San Esteban

INFO: Der Ort "Tormantos" wird im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, weil er Selbstverwaltungsrechte bekam.
Auf einer romanischen Vorgängerkirche wurde im 16. Jahrhundert die heute sichtbare Kirche "San Esteban" erbaut.
Der "Palacio de Don Ruy López Dávalos" stammt aus dem 15. Jahrhundert, dient aber heute normalen Wohnzwecken.

Hinter dem Ort, an der Nordseite des Flusses, erheben sich steile Felswände.

Felswand bei Tormantos Felswand bei Tormantos (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Der Jakobsradweg verläuft weiter auf der wenig befahrenen Straße 120 durch das ansteigende Tal.
Rechts am Hang liegt der Ort "Cerezo", der eine beeindruckende Silhouette aus Burgruine und Kirche besitzt.

Felswand bei Tormantos Blick auf Cerezo (Bild vergrößern)

ROUTE: Das Tal wird enger und über einen kleinen Hügel erreichen Sie "Belorado", das am "Río Tirón", am Fuß der "Montes de Ayago" liegt.

adweg nach Belorado Radweg nach Belorado (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Sie erreichen "Belorado" auf der "Calle Real" , fahren nahtlos in die "Carreta de Haro" weiter und zweigen nach links in die "Calle les Cercas" ab. Links liegt der Marktplatz,





Belorado


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Entfernungen: -> Tosantos: 5,0 km, <- Fresno de Rio Tiron: 13,5 km,
->O Ziel: 65,5 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km

SEHENSWERT: Klöster und Kirchen, Hauptplatz

INFO: Die Gegend um "Belorado" war schon vor den Römern besiedelt.
Als Grenzstadt zwischen "Navarra" und "Kastilien" wurde in "Belorado" eine Burg erbaut, die später "El Cid" gehörte.
Die Lage am Jakobsweg brachte die Stadt zum Erblühen und "Belorado" wurde "königliche Stadt".
Dadurch entstanden große Kirchen und Klöster.
Später fiel "Belorado" unter " Heinrich von Trastamara" in Ungnade, weil die Stadt seinen Vorgänger unterstützt hatte.

INFO: Die Kirche San Pedro wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Zu dieser Zeit ließen sich viele Familien, die durch die Eroberung Amerikas zu Reichtum gekommen waren, hier nieder.

Iglesia de San Pedro Iglesia de San Pedro (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf der Straße "Avenida de Burgos" verlassen Sie die Stadt und überqueren den "Río Tirón".
Leicht bergauf erreichen Sie auf dem Radstreifen der Straße 120 nach 5 Kilometern den Ort "Tosantos". Vorsicht, hier verkehren auch schwere Lastwagen.

Bei Tosantos Bei Tosantos (Bild vergrößern)



Tosantos


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Entfernungen: -> Villalomez: 6,5 km, <- Belorado: 5,0 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 33,5 km

SEHENSWERT: Ermita Nuestra Señora de la Peña, Felsgrotten

INFO: Der Name des Ortes sagt schon viel: Alle Heiligen.
In die Felsen sind Eremitenhöhlen geschlagen. Die berühmteste ist die "Ermita Nuestra Señora de la Peña".
Im Außenbereich der Höhle ist dort eine weit sichtbare Kirche errichtet. Innen steht eine Marienfigur aus dem 12. Jahrhundert.

Bekannte Eremita in Tosantos Bekannte Eremita (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Jakobsradweg zweigt hinter "Tosantos" nach rechts auf die kleine einspurige Straße 704 ab.
Erst folgt sie noch dem flachen Talboden, dann steigt sie mit teilweise heftigen Anstiegen mit über 10% auf den Bergrücken.
Die kleine Straße durchquert die landwirtschaftlich genutzten Hügel und steigt auf eine Höhe von fast 1000 Metern an.

Auf den Höhenzug Auf den Höhenzug (Bild vergrößern)

ROUTE: In einer schönen Talfahrt fahren Sie bergab und radeln dann lange an der steilen Abbruchkante eines riesigen Steinbruches entlang.
Auf der Talseite erreichten Sie "Villalomez" - einen Ort, der nur aus dem Steinbruch und den Wohnungen der Arbeiter besteht.



Villalomez


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Entfernungen: -> Cerraton de Juarros: 8,5 km, <- Tosantos: 6,5 km,
->O Ziel: 54,0 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

ROUTE: Sie zweigen in "Villalomez" nach rechts ab und folgen der Straße 703 talabwärts.
Im Flusstal durchradeln Sie kleine Orte und erreichen "Villamondor", einen kleinen Ort mit markanter Kirche.

Am Ortsende von "Villalomez" zweigen Sie nach links ab und folgen der Straße nach "Cerraton de Juarros".
Wie an den meisten Abzweigungen, findet man auch hier einen gelben aufgemalten Pfeil, der den Weg weist.

Abzweigung mit Pfeil Abzweigung mit Pfeil (Bild vergrößern)

ROUTE: Wieder geht es heftig bergauf. Durch das langsame Fahren nimmt man die Flora dieser Gegend viel besser wahr. Sie entdecken seltene Pflanzen, sogar Orchideen, die hier wie selbstverständlich wachsen.
Weitläufige Felder, die sich über Hügel erstrecken, wie in der Toskana.

Schöne Landschaft Schöne Landschaft (Bild vergrößern)

ROUTE: Die Straße überquert die höchste Stelle des Kammes und führt dann leicht bergab nach "Cerraton de Juarros".



Cerraton de Juarros


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Entfernungen: -> San Juan de Ortega: 10,5 km, <- Villalomez: 8,5 km,
->O Ziel: 45,5 km, O<- Ausgangspunkt: 48,5 km

ROUTE: Die Straße durchquert den Ort und führt weiter bergab.
Sie erreichen "Villaescusa la Sombria" und müssen dann, nach links abzweigend und wieder bergauf nach "Hiniestra" weiterfahren.
Einen Kilometer hinter dem Ort zweigt nach links der Jakobsradweg auf die einspurige Straße nach "San Juan de Ortega" ab.

Auf dem Bergkamm geht es dann in windiger Höhe weiter und der Höhenmeter überschreitet die 1000 Meter-Marke.
Nach vier Kilometern erreichen Sie "San Juan de Ortega".

Radweg Hochebene Radweg auf Hochebene (Bild vergrößern)

 



San Juan de Ortega


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Entfernungen: -> Ibeas de Juarros: 14,0 km, <- Cerraton de J.: 10,5 km,
->O Ziel: 35,0 km, O<- Ausgangspunkt: 59,0 km

SEHENSWERT: Ehemaliges Kloster San Juan de Ortega, Grabmal

INFO: Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert mit Hospital und Kapelle vom heiligen Johannes von Ortega gegründet. Es sollte Schutz auf dem Jakobsweg bieten.
Im stillgelegten Kloster gibt es eine Pilgerherberge.

San Juan de Ortega San Juan de Ortega (Bild vergrößern)

INFO: Die Klosterkirche ist geöffnet. Im Innern der Kirche steht der prächtige, romanische Steinsarg des Heiligen San Juan.

Sarg des Heiligen San Juan Sarg des Heiligen San Juan (Bild vergrößern)

ROUTE: Die Klosterkirche ist etwas abseits des Jakobsradweges, Sie müssen zurück auf die Straße 7017.
Sie folgen ihr nach links, überqueren einen weiteren kleinen Höhenrücken im Wald und überqueren die höchste Stelle der Etappe bei 1031 Metern Höhe.
Bergab geht es nun entspannt bis "Santovenia de Orca" .

Hier schmückt, weithin sichtbar, eine mächtige Kirche mit offenem Glockenturm den Ort.

Santovenia de Orca Santovenia de Orca (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie kreuzen hier die viel befahrene Straße 120. Hügelig geht es gut beschildert ohne großen Verkehr auf der Straße 8133 weiter bis nach "Arlanzon".
In der Ortsmitte zweigen Sie scharf nach rechts ab und folgen der "Calle Samuel Morse".
Diese geht in die Straße 820 über und Sie folgen dieser wenig befahrenen Straße bis "Ibeas de Juarros".



Ibeas de Juarros


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Entfernungen: -> Burgos: 21,0 km, <- San Juan de Ortega: 14,0 km,
->O Ziel: 21,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,0 km

SEHENSWERT: Museo Emiliano Aguirre, Archäologisches Museum

ROUTE: In "Ibeas de Iuarros" überqueren Sie die viel befahrene Straße 120 und folgen dem "normalen" Jakobsweg.
Sie fahren vier Kilometer lang auf dem mineralisierten Pilgerweg neben der Nationalstraße.

Jakobsweg neben der Straße Neben der Straße (Bild vergrößern)

TIPP ROUTE: Eigentlich geht der "Jakobsweg" so weiter bis Burgos.
Wer es entspannter und leiser mag, zweigt in "Tomillares" nach links in Richtung "Castrillo del Val" ab und erreicht "Burgos" über ein paralleles Seitental.

Sie zweigen nach links in Richtung "Castrillo del Val" ab , überqueren einen Höhenzug und radeln dann auf der Straße 8001 entlang dem "Rio Arlanzon".

Seitenstraße über Hügel Seitenstraße über Hügel (Bild vergrößern)


ROUTE: Eine ruhige Seitenstraße bringt Sie nach "Cardenajimeno" auf die Straße 800. Sie folgen ihr noch knapp 3 km und zweigen dann nach rechts auf dem Radweg nach "Burgos" durch eine Parkanlage ab.
Ein schöner Weg führt 5 km weit auf Spazierwegen zu den ersten Häusern von "Burgos".



Burgos


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Entfernungen: -> Burgos: 0,0 km, <- Ibeas de Juarros: 21,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 94,0 km

SEHENSWERT: gotische Kathedrale, Kirchen, Kapellen, Stadtbefestigung, Stadtmitte, Museen

INFO: Die Stadt Burgos wurde zur Zeit der Maurenkriege im Jahre 850 als Festung gegründet. Im 11. Jahrhundert wurde die Stadt zur Krönungsstätte der kastilischen Könige.

Auf der Brücke über den "Rio de Arlazon" erreichen Sie die beeindruckende Stadt.

Brücke zur Stadt Brücke zur Stadt (Bild vergrößern)

INFO: Die gotische Kathedrale wurde Anfang des 13. Jahrhunderts in Auftrag gegeben und wurde anstelle des romanischen Vorgängerbaues errichtet.
In der Kirche ist das Grabmal von "El Cid" untergebracht.
Das Äussere strahlt in gotischer Pracht.

Kathedrale in Burgos Kathedrale in Burgos (Bild vergrößern)

INFO: Das "Samental-Porta"l ist das älteste der Kathedrale. Es zeigt Jesus beim jüngsten Gericht umgeben von den Evangelisten und einer Apostelschar. Es bildet den Abschluss des südlichen Querhauses.

 Sarmental-Portal Sarmental-Portal (Bild vergrößern)

INFO: "Burgos" war von mächtigen Stadtmauern umgeben, einige Tore sind noch erhalten. Das schönste Stadttor ist das Tor " Santa María la Mayor".
Es wurde im 16. Jahrhundert in die heutige Form umgestaltet.

Kathedrale in Burgos Stadttor in Burgos (Bild vergrößern)

SO ERLEBT: Gegenüber der Kathedrale mieten wir uns mit Blick zur Kirche in einem nicht ganz preiswerten Hotel ein (aber mit Ankleidezimmer und Freisitz...und wunderschönem Blick auf die Kathedrale).
Den Abend beschließen wir mit einem fünf Gänge-Menü, über dessen Bestandteile uns das Wörterbuch erst noch aufklären musste.
Dabei war auch die bekannte Blutwurst "Morcilla de Burgos", die eine Spezialität von Burgos ist.
Aber es war einfach klasse und den Erläuterungen nach typische katalonische Küche!




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Alle Jakobsradweg-Etappen im Überblick

1. Etappe: Von Pamplona nach Estella, Länge: 67,0 km
2. Etappe: Von Estella nach Logrono, Länge: 52,0 km
3. Etappe: Von Logrono nach Santo Domingo, Länge: 74,0 km
4. Etappe: Von Santo Domingo nach Burgos, Länge: 94,0 km
5. Etappe: Von Burgos nach Castrogeriz, Länge: 63 km
6. Etappe: Von Castrogeriz nach Sahagun, Länge: 92,5 km

7. Etappe: Von Sahagun nach Leon, Länge: 60,0 km
8. Etappe: Von Leon nach Astorga, Länge: 66,0 km
9. Etappe: Von Astorga nach Ponferrada, Länge: 57,8 km
10. Etappe: Von Ponferrada nach Pedrafita de Cebreiro, 56,5 km
11. Etappe: Von Pedrafita de Cebreiro nach Portomarin, 78,5 km
12. Etappe: Von Portomarin nach Arzua, Länge: 59,5 km
13. Etappe: Von Arzua nach Santiago de Compostella, 50,4 km
14. Etappe: Von Santiago de Compostella nach Cap Finistere

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