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Der Camino: Jakobsradweg:

Camino Jakobsweg Jakobsradwegq

Etappe 13: Von Arzua nach Santiago de Compostella

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 17.03.2017

 

Kurzbeschreibung Jakobsradweg:


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Diese Etappe startet in "Arzura". Wir folgen zunächst der Nationalstraße, zweigen aber nach guten vier Kilometern gut beschildert nach links ab und folgen kleinen Straßen.
Bald geht es wieder bergauf und schließlich über 200 Höhenmeter bergab. Viele steile Hügel liegen auf der Strecke. Wir passieren kleine Orte mit ummauerten Friedhöfen.
Auch Hape Kerkelings Hunde haben wir gesehen, allerdings waren diese bei uns sehr zutraulich.
Auf der Höhe passieren wir den Flughafen von Santiago de Compostella und radeln dann gut beschildert mit großen Erwartungen am Ziel ein.
Ein triumphierendes Gefühl überkommt uns am Platz vor der Kathedrale.
Und als wir nach der Prüfung unserer Pilgerpasses im Pilgerbüro unseren Pilgerpass erhalten ist die Welt in Ordnung.
Die Stadt Santiago de Compostella pulsiert. Zahlreiche musikalische Gruppen, wahrscheinlich auch Pilger, musizieren überschwänglich die halbe Nacht.
Der Weg mit seinen Strapazen hat sich wirklich gelohnt.

Streckenlänge: 48,5 km
Fahrzeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: 740 m


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Karte:


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Karte

Höhendiagramm: Summe Höhenmeter: 740 Hm

Orte am Weg:


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000,0 km Arzua
022,5 km Fuenfe-Diaz
030,0 km Castro
037,0 km Lavacolla
041,5 km San Marcos
048,5 km Santiago de Compostella

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Arzua


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Entfernungen: -> Fuenfe-Diaz: 22,5 km, <- Arzua: 0,0 km,
->O Ziel: 48,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Rest des ehemaligen Augustinerklosters, Kapelle „La Magdalena“

INFO: Heute morgen erwachten wir schon um halb fünf Uhr, weil unser gemietetes "Haus" direkt an einer Altstadtgasse des Camino lag.
Die Pension ist in einem alten Haus mit Säulengang - und es ist erst ein Zimmer fertig restauriert - also sind wir ganz alleine im Haus.
Viele Pilger hatten sich die knapp 40 Kilometer Tagesetappe heute als letzten Tag vorgenommen, da muss man bald raus.
Das Klappern der Wanderstöcke tönte auf dem Pflaster wie das Brummen von Hornissen.

Gasse in Arzua
Altstadtgasse in Arzua auf der der Camino verläuft

ROUTE: Unsere Fahrradetappe wird bei etwa 50 Kilometern liegen, da es wieder etwas abseits geht.
Aber vorher kommt das Frühstück: Wir laufen die 200 Meter zu unserer Vermieterin, aber nur der Opa ist da. Er kocht schon wieder Kartoffeln und macht die Wäsche.
Für uns kocht er Kaffee und bringt uns einen Korb mit frisch getoastetem Brot, eine Apfelkonfitüre und ein Erbeergseltz (natürlich zwei ganze Gläser).
Nachdem wir den zweiten Kaffee ebenfalls genussvoll getrunken haben, bringt der Opa nochmals eine Portion Brot und freut sich, dass es uns schmeckt.

Der Weg aus "Arzua" folgt zunächst der Nationalstraße 547, zweigt dann aber vier Kilometer später nach links in Richtung "Touro" ab.

Gasse in Arzua
Radspur neben der Nationalstraße

ROUTE: Diese Straße ist klein und fast vollkommen autofrei. Sie wurde von der EU finanziert (das sagen uns die Tafeln am Straßenrand) und soll wahrscheinlich später den Verkehr nach Santiago entlasten.

Zu den gewohnten Pflanzen fällt uns vor allem der Bambuswald entlang der Straße wieder auf.



Fuenfe-Diaz


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Entfernungen: -> Castro: 7,5 km, <- Arzua: 22,5 km,
->O Ziel: 26,0 km, O<- Ausgangspunkt: 22,5 km

ROUTE: In einem stetigen Auf- und Ab gelangen wir schließlich nach "Touro", das fast mit "Fuenfe-Diaz" zusammen gebaut ist.
In einem Cafe gibt es das zweite Frühstück und im Rathaus holen wir uns den "Stempel" für den zwischenzeitlich gut gefüllten Pilgerausweis.

Friedhof in Touro
Friedhof in Touro

ROUTE: Durch kleine verwunschene Ortschaften fahren wir tiefer und tiefer und überqueren auf einer Höhe unter 200 Metern einen Fluss.

Weitläufige Wälder mit Bambusbäumen und anderen exotischen Baumarten liegen am Weg.

Friedhof in Touro
Bambuswälder entlang der Straße

ROUTE: Aber wir wissen auch: Der Weg nach "Santiago" führt wieder über Höhen von fast 400 Metern. Also muss es auch wieder bergauf gehen!
Und es ging!

Friedhof in Touro
Wilde Hunde sind gefürchtet, aber das ist keiner



Castro


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Entfernungen: -> Lavacolla: 7,0 km, <- Fuenfe-Diaz: 7,5 km,
->O Ziel: 18,5 km, O<- Ausgangspunkt: 30,0 km

ROUTE: Dann beginnt die Steigungsstrecke und wir radeln brav bergauf auf die Höhe des Flughafens.

Beim Flugplatz von Santiago erreichen wir wieder unsere "Höhe", radeln aber trotzdem über Hochs- und Tiefs weiter.
Nach einer kräftigen Steigung stärken wir uns beim letzten "Menü del dia" mit einer Flasche Rotwein, herrlichem Essen und einem Cafe solo mit "Infusion" (der Chef hat uns wohl angesehen, was wir lieben...)

Vorspeise des 3-Gänge-Menüs!!!
Vorspeise des 3-Gänge-Menüs!!!

ROUTE: Nach nochmals 10 anstrengenden Kilometern sollen wir dann in Santiago de Compostella sein.
Wie radeln an einem Jakobsmuschelsymbol vorbei, wahrscheinlich markiert es die Stadtgrenze von Santiago.

Stadtgrenze von Santiago
Fast geschafft - an der Stadtgrenze von Santiago

 



San Marcos


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Entfernungen: -> San Marcos: 4,5 km, <- Castro: 7,0 km,
->O Ziel: 11,5 km, O<- Ausgangspunkt: 37,0 km

ROUTE: Wir radeln wieder durch kleine Dörfer.
Fast jedes Haus hat einen Steinspeicher vor dem Haus. Welchen Zweck er tatsächlich erfüllt, ist uns noch nicht klar, da die besichtigten Speicher immer leer waren.

Speicher an den Häusern
Speicher an den Häusern

INFO: Vor den Häusern blühen Rosen, Fuchsien, Hortensien, Dahlien und Gladiolen - und das im Juni!

Hortensien
Hortensien



San Marcos


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Entfernungen: -> Santiago de Compostella: 7,0 km, <- Lavacolla: 4,5 km,
->O Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 41,5 km

ROUTE: Gut beschildert radeln wir dem gelben Pfeil nach.
Hier wird schon in Radwege und Fußwege unterschieden.
Auf modernen Brücken geht es über die Zubringer, dann erreichen wir den Rand der Stadt.

Stadtgrenze von Santiago
Radweg nach Santiago



Santiago de Compostella


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Entfernungen: -> Santiago de Compostella: 0,0 km, <- San Marcos: 7,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 48,5 km

SEHENSWERT: Kathedrale, Historische Innenstadt mit zahlreichen Kirchen und Verwaltungsgebäuden, Pilgerbüro

INFO: Wir finden uns in der großen Stadt relativ gut zurecht, obwohl man die Beschilderung für Fahrradfahrer sträflich vernachlässigt hat.

Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel

INFO: Nach dem obligatorischen Verweilen auf dem Platz vor der Kathedrale machen wir noch beeindruckende Bilder. Nachdem es heute morgen recht bedeckt und kühl war, scheint jetzt die Sonne.

Begrüßungsbild an der Kathedrale
Begrüßungsbild an der Kathedrale

Der heilige Jakobus auf der Front der Kathedrale
Der heilige Jakobus auf der Front der Kathedrale

INFO: Im Pilgerbüro stellen wir uns in die Warteschlange und erhalten nach Prüfung der Stempel unsere Urkunde.
Wir sind ab sofort "geprüfte" Pilger und wegen unserem Heiligenschein passen wir jetzt nicht mehr durch jede Tür.

Unser Zimmer mit Blick auf die Türmen der Kathedrale ist sehr schön und wir können von dort gleich noch einen Rundgang zu Fuß unternehmen.
Die Altstadtgassen sind herrlich und es ist volles Leben auf den Straßen.

Begrüßungsbild an der Kathedrale
Historische Straßenzüge

INFO: Das Abendessen schmeckt uns heute noch besser als sonst (wenn das überhaupt möglich ist) und wir treffen das Pärchen vom Cebreiro-Pass aus Italien wieder.

Die fahren morgen auch noch an das Cap Finistere.

Währenddessen verfolgen wir auch das EM Halbfinale Russland : Spanien und standesgemäß gewinnt Spanien 3:0 und wird "unser" Finalgegner.
Das passt doch gut zu unserer Tour.

Wir wollen morgen noch die Kathedrale besichtigen und dann auch ans Cap Finistere, um das Meer zu sehen.




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Alle Jakobsradweg-Etappen im Überblick

1. Etappe: Von Pamplona nach Estella, Länge: 67,0 km
2. Etappe: Von Estella nach Logrono, Länge: 52,0 km
3. Etappe: Von Logrono nach Santo Domingo, Länge: 74,0 km
4. Etappe: Von Santo Domingo nach Burgos, Länge: 98,0 km
5. Etappe: Von Burgos nach Castrogeriz, Länge: 63 km
6. Etappe: Von Castrogeriz nach Sahagun, Länge: 92,5 km
7. Etappe: Von Sahagun nach Leon, Länge: 60,0 km
8. Etappe: Von Leon nach Astorga, Länge: 66,0 km
9. Etappe: Von Astorga nach Ponferrada, Länge: 57,8 km
10. Etappe: Von Ponferrada nach Pedrafita de Cebreiro, 56,5 km
11. Etappe: Von Pedrafita de Cebreiro nach Portomarin, 78,5 km
12. Etappe: Von Portomarin nach Arzua, Länge: 59,5 km
13. Etappe: Von Arzua nach Santiago de Compostella, 50,4 km
14. Etappe: Von Santiago de Compostella nach Cap Finistere

Alle deutschen Touren

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