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Der Camino: Jakobsradweg


Camino Jakobsweg Jakobsradwegq

Etappe 1: Von Pamplona nach Estella



[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 18.03.2017

 

Kurzbeschreibung Jakobsradweg:


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Die erste Etappe unserer Beschreibung beginnt in "Pamplona".
Wir sind mit dem berühmten billigen Flieger aus "Frankfurt/Hahn" in "Santander" angekommen. Die Räder waren als Sportgepäck in einem Karton aufgegeben und wanderten nach der Ankunft direkt in einen gemieteten Kombi, den wir später am Flughafen "Pamplona" abgeben.
Die Fahrt nach Pamplona folgt im wesentlichen der Autobahn "Bilbao - Pamplona" zunächst an der Küste entlang, dann ins Hochland auf dieselbe Strecke, die wir später mit dem Rad zurück fahren.
Da wir erst mittags in "Pamplona" ankommen, müssen wir das Mietfahrzeug erst am Folgetag nachmittags zurückgeben.
So bleibt der Vormittag zur Besichtigung Pamplonas.

Das Hotel war vorgebucht, wir mussten es nur noch finden, Gepäck ausladen und schon geht es zur ersten Besichtigung.
Es ist Wochenende: Am Abend steppt in den engen Gassen von "Pamplona" der Bär.
Wir essen in einem kleinen Restaurant im ersten Stock eines alten Hauses in der "Caldereria San Augustin" ein Drei-Gänge-Menü.
Am nächsten morgen geht es los: Recht bergig verlassen wir das Tal um Pamplona.
Wir überwinden den Pass zwischen "Astrain" und "Legarda".
Eine sehr schöne Altstadt und die berühmte Brücke erwartet uns in "Puente la Reina".
Ein Abstecher führt uns außerhalb zur Templerkirche "Maria de Eunate".
Durch Hügelland erreichen wir auf verkehrsarmen Wegen die Stadt "Estella".

Streckenlänge: 57,0 km
Fahrzeit: 5 -6 Stunden
Höhenmeter: 1020 m

Bikeline - Der Jakobsradweg

Ulrich Hagenmeyer - Das Ziel ist der Weg

Jakobsradweg- Losfahren und erwartet werden

Fahrrad-Pilgerführer

Meine Reise auf dem Jakobsweg

Pilgertipps & Packliste

Kleiner Pilgersprachführer

Spanischer Jakobsweg

Anleitung zum Pilgern

Jakobsweg Küstenweg

Höhen und Tiefen einer langen Reise

Jakobsweg

Der weltberühmte Pilgerweg

 

Zimmer auf der Tour

Veranstalter Jakobsradweg

Karten
Jakobsradweg
Touristische Karten
Elektronische Karten

Sportausrüstung

Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung




Karte:


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Karte



Höhendiagramm: 1020 Höhenmeter

 

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

Orte am Weg:


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000,0 km Pamplona
008,0 km Cizur Menor
019,0 km Legarda
025,0 km Puente La Reina
Abstecher Templerkirche Santa Maria de Eunate
057,0 km Estella

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Pamplona


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Entfernungen: -> Cizur Menor: 8,0 km, <- Pamplona: 0,0 km,
->O Ziel: 57,0km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Kathedrale, Zitadelle, Plaza del Castillo, Altes Rathaus

INFO: Im 1. Jahrhundert vor Christus erbauten die Römer auf den Resten einer früheren vasconischen Stadt eine Festung. Nach der römischen Zeit kamen Westgoten und Franken und Mauren und beherrschten die Stadt.
Unter Karl dem Großen wurde Pamplona erneut zerstört. Ein großer Aufschwung kam im 11. Jahrhundert durch die mittelalterlichen Pilgerfahrten.

Tagesablauf in Pamplona:
Morgens kam glücklicherweise die Sonne zum Vorschein und damit war der Tag gerettet.
Wir besichtigten Pamplona und besuchten die Kathedrale.
Auf die Frage, wo wir den Pilgerausweis erhalten, erhielten wir eine detaillierte Beschreibung wo dies geschehen könne.
Leider war die Pilgerherberge noch geschlossen und wir hätten ab 13.00 Uhr nochmals kommen sollen.

Altes Rathaus in Pamplona Altes Rathaus in Pamplona (Bild vergrößern)

INFO: Da gesellte sich in Form von Estephan - so nennen wir ihn einfach jetzt - ein rüstiger Rentner zu uns. Er wollte unser Problem kurzerhand regeln, scheiterte aber an den selben Zeitschienen wie wir.
Dann ergriff er als stolzer Baske das Zepter und machte mit uns ungewollt eine Stadtführung. Weil wir nicht spanisch sprechen, er aber kein Englisch oder Deutsch konnte, wählte er kurzerhand französisch als gemeinsame Kommunikationsplattform und so konnten wir, weil alle dieser Sprache nur bedingt mächtig waren, eine gemeinsame Basis finden.

Denkmal für den Sanfirmines Denkmal für den Sanfirmines (Bild vergrößern)

INFO: Stolz zeigte er uns das mittelalterliche Pamplona, dann die Festungsanlagen. Mit Feuereifer kam dann der Stierkampf an die Reihe, die Ausgangsposition der jungen Stiere am Fluss und Erzählungen über die wagemutigen jungen Männer, die mit den Stieren durch die engen Gassen Pamplonas Richtung Arena rennen.

Unser liebevoller Stadtführer Unser liebevoller Stadtführer (Bild vergrößern)

INFO: Pamplona ist doch schön? Er war richtig stolz auf seine wunderschöne Heimatstadt. Leider mussten wir uns von ihm trennen, weil wir um 12.00 Uhr das Zimmer im Hotel räumen mussten.

VORBEREITUNG: Dann fuhren wir mit dem Mietwagen zum Flughafen, wo wir vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. Die Räder kamen heil aus den Schachteln und waren in kurzer Zeit zusammengebaut; den Reifendruck stellten wir mit mitgebrachten CO2-Kapseln her, eine super Sache.
Die Radtaschen hatten wir jeweils in einem zusammengeklappten Kleidersack transportiert und als Gepäck aufgegeben.

Santiago, wir kommen! Santiago, wir kommen! (Bild vergrößern)

INFO: Dann ging es um 14.00 Uhr los.
Der Flughafen liegt etwa sechs Kilometer außerhalb von Pamplona und so mussten wir eigene Wege suchen, um auf den "Camino" - den Jakobsweg zu kommen.
Mit einigem Glück gelang uns das Vorhaben; wir fanden den Weg um den Flughafen auf der NA-6000 über "Noain" in Richtung "Salinas de Pamplona" nach "Esquiroz" an den Rand von "Barbatain".





Cizur Menor


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Entfernungen: -> Legarda: 11,0 km, <- Pamplona: 8,0 km,
->O Ziel: 49,0 km, O<- Ausgangspunkt: 8,0 km

SEHENSWERT: Blick auf die Pyrenäen, Landschaft

ROUTE: Bei "Cizur Menor" fanden wir den gelb bezeichneten "Camino" und fuhren erstmals steil bergauf (das waren sicher teilweise über 14%) über ein paar Berge, bis wir am Kreisverkehr der Nationalstraße 111 eine kleine Straße parallel der Autobahn entdeckten, die ebenfalls den gelben Pfeil trug.

Die Beschilderung ist perfekt Die Beschilderung ist perfekt (Bild vergrößern)

INFO: Meistens ist es für Radfahrer einfacher, nach gelben Pfeilen zu suchen, als nach der "Muschel".
Falls man nicht weiter weiß, hilft die freundliche Bevölkerung in Form "Gelber Engel" gerne weiter.
Zumindest wir nannten die aufmerksamen Vertreter der Bevölkerung, die immer bereit waren uns den Weg zu zeigen, so.

ROUTE: Der Weg bleibt zunächst links der Autobahn und steigt leicht an, dann unterquert er die A12 und führt rechts der Fernstraße weiter, steigt aber immer steiler an.

Herrliche Landschaft

Herrliche Landschaft im Angesicht der Pyrenäen

INFO: Im Ort "Astrain" wollten wir natürlich die erste Kirche besichtigen, zudem ist der Halt auch eine verdiente Pause. (Viel trinken nicht vergessen!)

Die Kirche in Astrain Die Kirche in Astrain (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach dem Ort "Astrain" geht es auf der ehemaligen Nationalstraße weiter, wieder steil bergauf.
Riesige Windräder stehen auf dem Haupthöhenzug, den die Autobahn in einem Tunnel unterquert.

Gut 400 Höhenmeter geht es auf der wenig befahrenen ehemaligen Nationalstraße NA1110 bergauf, bevor wir den Pass "Alto del Perdon" erreichen.
Durch den Bau der neuen Autobahn "verschwand" hier die Nationalstraße N111.

Passhöhe Alto del Perdon Passhöhe Alto del Perdon (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach der Passhöhe geht es wieder recht steil abwärts.
Wer über "Uterga" und "Muruzába"l links der "NA1110" weiterfahren will, muss aufpassen, da die Beschilderung leicht übersehen wird.

Wir verpassten die geplante Abfahrt und blieben auf der steil nach unten führenden Straße in Richtung "Legarda"..


Legarda


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Entfernungen: ->Puente la Reina: 6,0 km, <- Cizur Menor: 11,0 km,
->O Ziel: 38,0 km, O<- Ausgangspunkt: 19,0 km

SEHENSWERT: Parroquia de la Asuncion

ROUTE: In "Legarda" zweigten wir nach links ab und besichtigten die romanische Kirche "Parroquia de la Asuncion", eine Kirche aus dem 9. Jahrhundert, von der noch Teile erhalten sind.

Parroquia de la Asuncion Parroquia de la Asuncion (Bild vergrößern)

INFO: Menschenleer, bis auf einen kleinen Jungen, der mit sich selbst Fußball spielt, gibt sich der Ortsplatz.
Keine Bar, keine "Wirtschaft", der Ort ist zu klein, um solche Institutionen am Leben erhalten zu können.
Die anderen Mitbewohner bleiben bei der nachmittäglichen Hitze im Schatten. Ein einsamer Tourist besichtigt die Reste der Kirche.

ROUTE: Es geht weiter auf der Straße in Richtung "Puente La Reina".
Bald kommt die mittelalterliche Stadt "Puente La Reina" in Sicht.

Am Ortseingang steht die Skulptur eines Pilgers, vor der man sich natürlich fotografieren muss.

Pilgerfigur in Puenta de la Reina Pilgerfigur in Puente La Reina (Bild vergrößern)

ROUTE: Hier in "Puente La Reina" vereinigen sich der französische und der aragonesische Jakobsweg. Das heißt, ab hier gibt es nur noch eine Wegführung des Jakobsweges (aber auch die hat noch verschiedenen Varianten).

INFO: Wir halten zunächst am ersten Refugio und besorgen uns endlich den Pilgerausweis.
Für einen Euro erhalten wir das begehrte Formular zum Sammeln der Stempel. Der erste Stempel ist gleich inklusive.
Das Refugio ist sehr sauber und als wir nachmittags ankamen, waren die meisten Pilger schon geduscht und fertig fürs Ausgehen.
Für uns kommen, durch die viele Technik, die wir mitführen (Laptop, GPSe, Kartenleser, Ladegeräte usw.) nur individuelle Zimmer mit vielen Steckdosen in Frage, also Pensionen und Hostals.

Refugio in Puenta de la Reina Refugio in Puente La Reina (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach einer Trinkpause machen wir uns auf den Weg zur bekannten Templerkirche "Ermita de Nuestra Senora de Eunate". Sie liegt gut 4 km abseits an der Straße nach "Eneriz".
Am bsten radeln Sie auf der Straße NA-6064.

INFO: Schon aus der Ferne wirkt der achteckige Bau mit dem Freiluftarkadenhof geheimnisvoll. Ebenso ist auch die Geschichte der Kirche. Meist wird sie den Templern zugeschrieben, sie liegt aber nicht direkt am Jakobsweg.
Auf jeden Fall gehört sie zu den schönsten Kirchen am Pilgerweg.

Herrliche Landschaft
Die Templerkirche Santa Maria de Eunate

Arkadengang um Santa Maria de Eunate Arkadengang (Bild vergrößern)

ROUTE: Über die "NA-601" fahren wir wieder weiter, zweigen nach links auf die "NA-6065" an "Obanos" vorbei nach "Puente La Reina".



Puent La Reina


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Entfernungen: -> Estella: 32,0 km, <- Cizur Menor: 6,0 km,
->O Ziel: 32,0 km, O<- Ausgangspunkt: 57,0 km

SEHENSWERT: Brücke aus dem 11. Jahrhundert, Iglesia del Crucifijo, Reste des Templerklosters

INFO: Gleich am Anfang liegt in der Fußgängerzone die kleine Kirche "Iglesia del Crucifijo", die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Gegründet wurde sie ebenfalls von den Templern.

Sie ist durch einen Bogen mit einem ehemaligen Pilgerhospital verbunden, das aber heute anderweitig genutzt wird. Im Innern der Kirche sind zwei gleich große Schiffe, eines der Maria geweiht, das andere dem Heiligen Kreuz.
Am Portal der Kirche sind lebhafte romanische Steinmetzarbeiten zu besichtigen.

Iglesia del Crucifijo Iglesia del Crucifijo (Bild vergrößern)

INFO: "Puente La Reina" ist eine mittelalterliche Stadt mit vielen historischen Gebäuden. Zahlreiche Häuser sind mit steinernen Wappen früherer Generationen verziert und zeugen vom Reichtum seiner Bürger.

Am Weg liegt auch die "Santiago Kirche", deren ebenfalls romanisches Portal äußerst sehenswert ist.
Auch sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber im Inneren mehrfach umgestaltet. Die Ausstattung ist im barocken, überladenen typischen "Goldstil" ausgeführt. Der Turm stammt aus der Renaissance.

Santiago Kirche Santiago Kirche (Bild vergrößern)

ROUTE: Entlang der Hauptstraße erreichen Sie nun die Hauptattraktion des Ortes: "Die Brücke der Königin".
Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und überspannt den "Rio Robo".
1000 Jahre steht sie ohne Zerstörung und ohne Probleme.

INFO: Die Brücke wurde wahrscheinlich von der "Königin Dona Mayor" gestiftet und soll zur Verbesserung des Jakobsweges gebaut worden sein.

Puente de la Reina Brücke der Königin (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie verlassen "Puente La Reina" auf der wenig befahrenen "N111".
Nach dem Ort zweigt die Straße an einem Kreisverkehr in Richtung Autobahn ab, unterquert sie und folgt dann dem Berg oberhalb der Trassen der A12.

Der weitere Weg führte uns nun mit starken Steigungen in Serpentinen in die Berge.
Den Ort "Manueru" streifen wir nur, im Innern gäbe es die Reste einer Komturei und drei Kirchen zu besichtigen.

Maneru Maneru (Bild vergrößern)

ROUTE: Danach wird die Landschaft wieder flacher und am Horizont sehen wir eine markante Kirche im Ort "Cirauqui".
Eine romanische Kirche schmückt das historische Zentrum. Sehenswert ist eine römische Brücke.

Ciraqui Cirauqui (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach dem Ort geht es lange bergab ins Tal des "Rio Salado".
Hier passieren wir das erste Mal eine Tankstelle und füllen unsere Reifen mit weiterer Pressluft auf den "normalen Druck".
(Die Kohlensäure-Patronen hatten nur weniger als 3 Bar in die Reifen gepumpt, mit Gepäck fährt es sich mit 4.5 Bar besser)

So schön die Abfahrt ins Tals auch war, jetzt geht es nach der Überquerung des Flusses wieder bergauf nach "Lorca". Mit den Radtaschen empfinden wir den Anstieg richtig heftig, aber wir sind laut Karte ja bald da.

INFO: Auf dem Scheitel des Berges haben wir eine sehr schöne Aussicht auf "Villatuerta", das am Talrand des "Rio Ega" liegt.

Blick auf Villafuerte Blick auf Villatuerta (Bild vergrößern)

INFO: Eine wehrhafte, frühgotische Kirche beherrscht das Ortsbild.

Kirche in Villatuerta Kirche in Villatuerta (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg folgt nun weiter der Straße und führt an Ginsterhecken entlang bergab in Serpentinen nach "Estella".
Hier fließt der "Rio Ega" und teilt "Estella" in zwei Teile.



Estella


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Entfernungen: ->Estella: 0,0 km, <- Puente La Reina: 0,0 km,
->O Ziel: 106,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Palast der Könige von Navarra, Historische Klöster.

INFO: "Estella", so sagt man, sieht man erst wenn man dort ist.
Dieses Sprichwort stimmt, denn der Ort liegt im Tal und ist rundum von Bergen umgeben.
Gegründet wurde es schon sehr früh, es wurde 914 von den Mauren zurück erobert. Im Jahre 1090 wurden hier Franken angesiedelt, um den aufkommenden Pilgerverkehr zu schützen.

Stadtkern Estella Stadtkern Estella (Bild vergrößern)

INFO: Der "Palast der Könige von Navarra" ziert das Stadtzentrum.
Im 13. Jahrhundert war "Estella" so bedeutend wie "Burgos" und hatte eine eigene Wechselbank.

Mit der Zeit zerfiel der Glanz der Stadt.

Klöster in Estella Klöster in Estella (Bild vergrößern)

INFO: Vorab hatten wir eine Übernachtung in "Estella" im Internet gebucht. Es entpuppte sich als ein Hotel gut 4 Kilometer von der Stadtmitte entfernt auf dem Berg. Da hatten wir die Adressdaten nicht geprüft!

Also fuhren wir durch "Estella" hindurch und gleich wieder steil bergan in Richtung "Ayegui". Als wir in Ayegui ankommen - es ist schon nach 20.00 Uhr - fragen wir Einheimische.
Dort sieht man sich fragend an?! Ja, das Hotel ist dort oben auf dem Berg! Gut weitere zwei Kilometer weg, 200 Höhenmeter weiter oben.
Also nochmals in die Pedale treten und die letzten zwei Kilometer bergauf.
Im Hinterkopf dröhnt: Nie mehr im Internet buchen.
Denn diese Übernachtung hatten wir zur Sicherheit vorgebucht. Was aber mit der jetzigen Erfahrung gar nicht notwendig ist.
Aber so schmuggeln sich größere, abseits gelegene Hotels in die Suchbegriffe von Orten. Man lernt nie aus.
Geschlafen und gegessen haben wir trotzdem prächtig.

Der erste "Fahrradtag" - es war eigentlich nur ein halber Radel-Tag, denn wir starteten am Flugplatz erst um 14.00 Uhr.
Die Etappe war also rund 57 km lang und mit 1000 Höhenmetern gesegnet.
Landschaftlich aber unheimlich reizvoll und beeindruckend. Ein bisschen wie die Toskana.
Ebenso begeistert waren wir von allen Mitmenschen. Egal ob Fußgänger, Pilger, Autofahrer (trafen wir ganz wenige), Radfahrer oder Menschen am Fenster und im Vorgarten. Alle grüßten freundlich, waren hilfsbereit und aufgeschlossen.

 

 




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Alle Jakobsradweg-Etappen im Überblick

1. Etappe: Von Pamplona nach Estella, Länge: 57,0 km
2. Etappe: Von Estella nach Logrono, Länge: 55,0 km
3. Etappe: Von Logrono nach Santo Domingo, Länge: 74,0 km
4. Etappe: Von Santo Domingo nach Burgos, Länge: 98,0 km
5. Etappe: Von Burgos nach Castrogeriz, Länge: 63 km
6. Etappe: Von Castrogeriz nach Sahagun, Länge: 92,0 km


7. Etappe: Von Sahagun nach Leon, Länge: 60,0 km
8. Etappe: Von Leon nach Astorga, Länge: 66,0 km
9. Etappe: Von Astorga nach Ponferrada, Länge: 57,8 km
10. Etappe: Von Ponferrada nach Pedrafita de Cebreiro, 56,5 km
11. Etappe: Von Pedrafita de Cebreiro nach Portomarin, 78,5 km
12. Etappe: Von Portomarin nach Arzua, Länge: 59,5 km
13. Etappe: Von Arzua nach Santiago de Compostella, 50,4 km
14. Etappe: Von Santiago de Compostella nach Cap Finistere

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Pamplona Estella Puent La Reina Legarda Cizur