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Ein Radweg über die Alpen: Via Claudia Augusta

Radweg Via Claudia Augusta

Etappe 2: Von Füssen über den Fernpass nach Landeck

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 25.02.2017
 

Kurzbeschreibung:


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Via Claudia Augusta: Die zweite Etappe des Radweges Via Claudia Augusta startet in Füssen, das im sogenannten Königswinkel liegt.
Imposant erheben sich hier die Berge.
Der Radweg folgt dem Tal des Lechs und passiert den Lechfall.

Auf österreichischem Gebiet radeln Sie nun durch kleine Orte am Lech entlang bis Reutte.
In Reutte verlassen Sie das Lechtal und erklimmen die ersten Steigungen bis Heiterwang.
Bei Lähn erreichen Sie 1110 m Höhe und radeln danach hinunter nach Lermoos und sehen die Zugspitze.
Die Via Claudia Augusta führt durch Biberwier und erklimmt dann auf einer Forststraße abseits der Hauptverkehrsstraße den Fernpass.
Vorbei am Schloss Fernstein erreichen Sie Nassereith.
Durch das wildromantische Gurgelbachtal geht es weiter bis Tarrenz und danach erreichen Sie Imst, dass schon im Inntal liegt.
Richtig eben geht es nun entlang dem sehr schön ausgebauten Innradweg über Schönwies, Zams nach Landeck.

Tipp: Wer sich die schwierigen Bergetappen sparen möchte, einen Gepäckservice oder Rückholservice wünscht, wir bei www.bikeshuttle.at fündig.

Ausgangspunkt: Füssen
Ziel:
Landeck am Inn (Österreich)
Streckenlänge: etwa 109,5 km
Höhenmeter: 1044 m

 

Bücher und Karten Bikeline Radtourenbuch

Bücher und Karten Hikeline Fernwanderweg Via Claudia Augusta

Bücher und Karten Das Via Claudia Augusta RadReiseBuch

Bücher und Karten Alpencross für Genießer auf der Via Claudia

Bücher und Karten Via Claudia Augusta Reiseführer

Veranstalter Österreich
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www.bikeshuttle.at

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Literatur:

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Karte:


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Karte Via Claudia Augusta, Etappe 3: Landeck bis Glurns 

 

Orte am Weg:


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000,0 km Füssen
005,0 km Pinswang
014,5 km Reutte
021,5 km Heiterwang
034,0 km Bichelbach
044,0 km Lermoos
046,0 km Ehrwald
049,5 km Biberwier
062,0 km Fernstein
066,5 km Nassereith
079,5 km Tarrenz
083,5 km Imst
087,5 km Mils
098,0 km Schönwies
104,0 km Zams
109,5 km Landeck

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Zimmer auf der Tour

 


Füssen

Entfernungen: -> Pinswang: 5,0 km, <- Landeck: 0,0 km,
-> O Etappenziel: 109,5 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Sehenswert: Benediktinerkloster St. Mang, Basilika, Heilig-Geist-Spitalkirche, sehr schöne Altstadt mit mittelalterlichen Bürgerhäusern, Blick auf Schloss Neuschwanstein

Füssen: Hier steppt der Bär Zur hist. Altstadt (Bild laden)

INFO: Unzählige Touristen, aus aller Herren Länder, eilen hier, meist einem schirmbewaffneten Guide folgend, durch die äußerst sehenswerte Innenstadt.
Gemütlicher macht dies ein anderer Teil, der in mondänen Kleidern und Designerbrillen in den zahlreichen Cafes sitzt und gesehen werden will.
Das letzte Viertel sind normale Menschen, die mit Reiseführern ausgestattet, Kirche um Kirche besichtigt, dann ins Kloster und weiter zu den Schlössern wandert.

Der prächtige Marktplatz von Füssen wimmelt von Menschen.
Das "Hohe Schloss" überragt die stolzen Bürgerhäuser des vielbesuchten Marktplatzes. Die Burganlage wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

Füssen: Hohes Schloss Hohes Schloss (Bild laden)

INFO: Einst widerrechtlich erbaut, dann lange Sommerresidenz der Augsburger Bischöfe, ist das ehemalige Schloss heute Museum und Finanzamt.

Füssen: Innenhof des Schlosses Innenhof des Schlosses (Bild laden)

INFO: In der Stadtmitte geht es ziemlich eng zu, schmale Gassen und schöne Häuser. Die historische Innenstadt ist verkehrsberuhigt.

Schöne Gassen Schöne Gassen (Bild laden)

INFO: Trotz der Menschenmengen ist Füssen eine herrliche Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Ein St. Gallener Mönch gründete in Füssen das erste Kloster im 8. Jahrhundert und missionierte von hier aus das Allgäu.

Klöster in Füssen Klöster in Füssen (Bild laden)

INFO: Sehr schöne Bürgerhäuser und die Spitalkirche Hl. Geist liegen an der Lechhalde, die hinunter zur Lechbrücke führt.

An der Lechhalde An der Lechhalde (Bild laden)

INFO: Schon Anfang des 9. Jahrhunderts wurde das Kloster St. Mang an der Wirkungsstätte des Einsiedlers Magnus erbaut. Der heute sichtbare barocke Bau wurde im 17. Jahrhundert erstellt.

Füssen: Blick St. Mang Blick St. Mang (Bild laden)

INFO: Sehenswert ist das Kloster St. Mang, das man von der anderen Flussseite in Gänze sieht.

Kloster St. Mang in Füssen Kloster St. Mang in Füssen (Bild laden)

ROUTE: Beim Kloster Mang erreichen Sie den Inn und überqueren ihn. Nach der Brücke zweigen Sie nach rechts auf den hier beschilderten Radweg "Via Claudia Augusta" ab. Leicht bergauf verlassen Sie nun Füssen.

INFO: Bald erreichen Sie den Lechfall. Hier lohnt sich das Absteigen.

Lechfall Lechfall (Bild laden)

INFO: Den besten Blick hat man von der Parkbucht an der Brücke, direkt oberhalb des Wasserfalles. Zwölf Meter tief stürzen hier die Wassermassen des Lechs in das Tal. (Neuerdings ist eine weitere Nutzung der Energie des Wassers geplant. Glaubt man den neuesten Berichten, dann sollten Sie sich beeilen dieses Schauspiel an zu schauen, denn durch die Abführung großer Wassermengen bleibt wenig für den Wasserfall übrig.)

ROUTE: Bei der österreichischen Grenze in "Weißhaus" zweigt der Radweg von der Straße ab und führt durch ein Feuchtgebiet weiter. Kleine Seen liegen auf dem Weg zurück zum Lech.

Lechbrücke Lechbrücke (Bild laden)




Entfernungen: -> Reutte: 9,5 km, <- Landeck: 5,0 km,
-> O Etappenziel: 104,5 km, O<- Startpunkt: 5,0 km

INFO: "Pinswang" wird links des "Lechs" durchfahren.

Von der Brücke aus gibt es nun zwei Varianten:
1. Variante: An einer schon historischen Brücke vorbei radeln Sie nun in den kleinen Ort Unter-Pinswang. Auf einer kleinen Straße geht es nun weiter über Judenbichl nach Ober-Pinswang.

Ein kleiner Anstieg führt in ein ursprüngliches Tal mit kleinen Bächen. Bergab geht es nun weiter unter der B314 hindurch zum Ort "Pflach".
Nach der Eisenbahn erreichen Sie die Straße und radeln ein kurzes Stück weiter. Auf einem Radweg neben der Straße erreichen Sie dann "Reutte".

2. Variante: Über die Fahrradbrücke radeln Sie über den Lech und zweigen nach links ab. Der neue Radweg folgt nun zunächst der neu ausgebauten B314 auf der dem Lech zu gewandten Seite.
Über eine schmale Autobahnbrücke radeln Sie über die neue B314 und folgen danach einem schönen Wirtschaftsweg neben der Bahnlinie.

ROUTE: Am Rathaus von "Musnau" geht es nach links ab. Der Fahrradweg folgt nach dem Ort einer kleinen asphaltierten Straße entlang von Viehweiden.
Bald erreichen Sie wieder die Straße und folgen ihr auf der rechten Seite durch "Brandstatt" hindurch und passieren den kleinen Ort "Roßschlag".
Hier zweigt der Radweg nach rechts ab und folgt einem gewalzten Radweg in den Wald. Diese Etappe umfährt "Unter- und Oberletzten" und meidet den Verkehr der Straße.

Interessante Naturetappe Interessante Naturetappe (Bild laden)

ROUTE: Der Weg ist leicht hügelig, bietet aber herrliche Ecken mit kleinen Seen und Flüsschen mitten im Wald.

Die Wegführung erreicht kurz vor "Reutte" nochmal den "Lech". Über eine moderne Stahlbrücke könnten Sie auf die linke Lechseite wechseln.
Der Radweg bleibt aber rechts des Flusses, wendet sich vom Fluss kurz ab und erreicht dann die Stadt Reutte.








Entfernungen: -> Heiterwang: 7,0 km, <- Pinswang: 9,5 km,
-> O Etappenziel: 95,0 km, O<- Startpunkt: 14,5 km

INFO: "Reutte" hing geschichtlich stark mit der "Ehrenberger Klause", einem Ensemble aus der Burg auf dem Ehrenberg, dem Ort Claudia und dem Hohen Schloss zusammen.
Das Schloss stammt aus dem Jahre 1296. Die "Ehrenberger Klause" war früher Zollstation auf dem Weg zum "Fernpass".

Die Ortsmitte von "Reutte" hat schöne bemalte Häuser und einen sehenswerten "Via-Claudia-Brunnen".

Ortskern Reutte Ortskern Reutte (Bild laden)

INFO: Als Radfahrer sollten Sie hier sehr vorsichtig sein, denn der Radweg ist hier in Alternativen beschildert. Allzu leicht fahren Sie einen Rundkurs und erreichen wieder die Ortsmitte.

Es gibt zwei Alternativen:
1. Die erste bleibt außerhalb der Ortsmitte auf der rechten Lechseite und führt an den Ortsteilen von Lechaschau vorbei bis Platten. Hier führt der beschilderte Radweg über den Lech und durchquert "Ehenbich"l.
Durch den Ort hindurch erreichen Sie bald das Krankenhaus.
Hier folgen Sie der Straße, bis auf der linken Seite ein Radweg beginnt. An dieser Stelle zweigen Sie nach wenigen Metern rechts ab!

2. Sie radeln durch den Ort am Informationszentrum vorbei und folgen der Beschilderung zum "Krankenhaus" und "Ehenbichl", die von der Hauptstraße nach rechts abzweigt. Zunächst geht es auf der Straße weiter, nach einem halben Kilometer beginnt rechts ein Radweg. Folgen Sie ihm, bis er wieder auf die Straße führt, hier geht es auf die Straße , die vom schon sichtbaren Krankenhaus kommt.
Sie müssen auf die Straße und kurz in Richtung "Reutte" zurückradeln und zweigen ebenfalls nach wenigen Metern rechts ab.

ROUTE: Jetzt sind beide Varianten wieder vereint. Der Radweg beschreibt zunächst leicht bergauf eine Linkskehr in Richtung Wald.
Dann wird es richtig heftig! Ein grob geschotterter Weg führt steil nach oben.

Steiler Anstieg Steiler Anstieg (Bild laden)

ROUTE: Die meisten entgegen kommenden Radfahrer sind abgestiegen und fluchen!
Bergauf ist es ebenfalls ratsam die steilsten Passagen zu Fuß zurück zu legen.

Auf einem gesperrten Weg, der nur den Holzmachern vorbehalten ist, geht es nun weiter, bis der Weg auf einen Asphaltweg in Richtung Klause einbiegt.
Von hier aus ist es wieder ein Kinderspiel zur Klause zu fahren.

Ehrenberger Klause Ehrenberger Klause (Bild laden)

INFO: Mächtige Mauern und wehrhafte Tore symbolisieren die Grenzfestung.
Heute wird dort ein Dokumentationszentrum eingerichtet, von dem Teile auch außen zugänglich sind.
Glücklicherweise gibt es hier eine Gaststätte, in der man sich erholen kann.

ROUTE: Die Straße führt nun asphaltiert weiter und bleibt vorübergehend recht flach. Am Ende des Tales zweigt der Radweg nach links ab und führt dann sehr steil, aber gut befahrbar auf einem asphaltierten Weg hinauf zur "Fernpassstraße".

Wenige Meter geht es nun parallel neben der Straße her, dann zweigt der Radweg "Via Claudia Augsta" nach rechts durch eine Hohlgasse ab und folgt dann einem geschotterten "Offroad-Weg" ständig bergauf.

Am ersten "Pass" Der erste "Pass" (Bild laden)

ROUTE: Nach dem kleinen "Pass" überqueren Sie einen gefährlichen Weiderost, dessen drehbare Rollen besser zu Fuß überquert werden wollen.

INFO: Ein herrlicher Blick bietet sich nun auf "Heiterwang", das unterhalb dem 1880 Meter hohen "Mitterjoch" liegt.

Route: Schön bergab geht es nun am "Karlift" vorbei bis zur Eisenbahnbrücke.

Unter der Brücke hindurch erreichen Sie nun die viel befahrene Fernpassstraße und folgen ihr auf dem parallel verlaufenden Radweg.

Radweg nach Heiterwang Radweg nach Heiterwang (Bild laden)




Heiterwang


Entfernungen: -> Bichelbach: 12,5 km, <- Reutte: 7,0 km,
-> O Etappenziel: 88,0 km, O<- Startpunkt: 21,5 km

INFO: Unweit von "Heiterwang" liegt der "Heiterwanger See", auf dem sogar ein Ausflugsschiff fährt.
Der Radweg bleibt auf der rechten Seite der "Fernpassstraße" und durchquert den Ort.

Kirche Mariä zu Himmelfahrt Kirche Mariä zu Himmelfahrt (Bild laden)

ROUTE: An der mittelalterlichen Kirche vorbei erreichen Sie den Radweg, der abseits der Hauptverkehrsstraße "Heiterwang" verlässt.
Nach einem Kilometer erreichen Sie die Bahnlinie und folgen Ihr auf dem begleitenden Radweg.




Bichelbach


Entfernungen: -> Lermoos: 10,0 km, <- Bichelbach: 12,5 km,
-> O Etappenziel: 75,5 km, O<- Startpunkt: 34,0 km

ROUTE: Vor "Bichelbach" zweigt die Bahnlinie nach links ab und unterquert die Bundesstraße. Der Radweg bleibt nun im wesentlichen neben der Straße und durchquert "Bichelbach."
Nun geht es weiter stets leicht bergauf. Die Aussicht auf die über 2000 Meter hohen Berge ist herrlich.

Blick zurück ins Tal Blick zurück ins Tal (Bild laden)

ROUTE: In der Höhe von "Lähn", das aber leicht im Tal links der Straße liegt, erreichen Sie über 1100 m Höhe und radeln nun wieder bergab.
Nach "Rautängerle" ist der Fahrradweg weniger gut ausgebaut und verläuft bergab auf einem Schotterweg. Danach wir es wieder besser.

Bei "Gries" unterqueren Sie die Fernpassstraße und fahren unter einer modernen Brücke nach links ab.

Von hier aus geht es nun auf der Landstraße und danach auf einem Radweg bergab nach "Lermoos".

Blick aufs Zugspitzmassiv Blick aufs Zugspitzmassiv (Bild laden)

INFO: Vor Ihnen erscheint nun das Zugspitzmassiv - ein herrlicher Blick.




Lermoos


Entfernungen: -> Biberwier: 5,5 km, <- Bichlbach: 10,0 km,
-> O Etappenziel: 65,5 km, O<- Startpunkt: 44,0 km

ROUTE: Vor dem Bahnhof zweigt der Radweg auf eine gewalzte Schotterstrecke ab, die der Bahnlinie einen guten Kilometer folgt. Dann zeigt nach einer Holzbrücke der Weg nach rechts ab und führt zur Ortsmitte.

Kirche in Lermoos Kirche in Lermoos (Bild laden)

INFO: Die Zugspitze erhebt sich mächtig über "Lermoos". Selbst von hier unten kann man die Bergstation der Zugspitze sehen.

ROUTE: Die Radwegbeschilderung führt nun hinaus ins "Lermooser Moos", einem Feuchtgebiet längs der hier fliesenden "Loisach".
Nach der Brücke über den Fluss geht es nun nach rechts weiter.

INFO: Hier hatten die Römer die "Via Claudia" durch das sumpfige Gelände auf einem sogenannten Prügelweg verlegt.
Dazu wurden tausende Stämme v-förmig, leicht schräg zur Fahrbahn auf den moorigen Grund verlegt und erst darauf die Schotterauflage der Straße aufgebracht. Wie ein Floß lag die Fahrbahn auf dem unsicheren Grund.

Lermooser Moos Lermooser Moos (Bild laden)

ROUTE: Beim Ort "Schmitte" zweigt der Radweg nach rechts ab und führt beragauf in Richtung "Biberwier".




Lermoos


Entfernungen: -> Biberwier: 2,0 km, <- Lermoos: 2,0 km,

INFO: Ehrwald liegt etwa zwei Kilometer abseits des Radweges am Fuß der Zugspitzgruppe.




Bieberwier


Entfernungen: -> Fernstein: 12,5 km, <- Lermoos: 5,5 km,
-> O Etappenziel: 60,0 km, O<- Startpunkt: 49,5 km

INFO: In "Biberwier" hätten Sie die Möglichkeit die recht schwierige Strecke über den "Fernpass" per Fahrradtaxi zu überqueren.

Kirche in Biberwier Kirche in Biberwier (Bild laden)

ROUTE: Wer das nicht will, folgt zunächst der Durchgangsstraße durch "Biberwier", die nach dem Ort ansteigt. Die Straße ist Zubringer zur Fernpassstraße und nicht so stark befahren.

Kurz vor der Einfahrt auf die "Fernpassstraße" zweigt an einem Parkplatz nach links der beschilderte Radweg ab. Zunächst geht es am "Weißensee" vorbei.
Danach steigt der Waldweg steil an.

Blick auf den Weißensee Blick auf den Weißensee (Bild laden)

ROUTE: Nach der höchsten Stelle geht es zunächst steil bergab und der Radweg mündet in einen breiten Forstweg.

In leichten Serpentinen geht es nun hinauf zum alten "Fernpass".
Nach dem alten Pass geht es wieder bergab. Sie überqueren nun die "Fernpassstraße" und müssen auf der anderen Seite aufpassen: Es gibt dort einen Wander- und einen Radweg zur Weiterfahrt.

Sie fahren dazu halbrechts hoch und nach ca. 80 Metern links auf den Radweg "Via Claudia". An einem Bach vorbei geht es nun bergab.

Nach einer schönen Strecke durch den Wald erreichen Sie nun das "Schloss Fernstein".




 Fernstein


Entfernungen: -> Nassereith: 4,5 km, <- Biberier: 12,5 km,
-> O Etappenziel: 47,5 km, O<- Startpunkt: 62,0 km

Schloss Fernstein Schloss Fernstein (Bild laden)

INFO: Das "Schloss Fernstein" liegt traumhaft am "Fernsteinsee". Seit dem zwölften Jahrhundert ist hier eine Burg erwähnt, 1288 wurde sie zur landesfürstlichen Wehranlage umgebaut.

Schloss Fernstein Schloss Fernstein (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt am Schloss vorbei und passiert weiterhin bergab den Campingplatz. In Straßennähe fahren Sie nun im Wald weiter und erreichen bald den Straßenzubringer nach "Nassereith".




Nassereith


Entfernungen: -> Tarrenz: 13,0 km, <- Fernstein: 4,5 km,
-> O Etappenziel: 43,0 km, O<- Startpunkt: 66,5 km

Ortsmitte von Nassereith Ortsmitte von Nassereith (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg führt auf der Durchgangsstraße durch den Ort durch. Beim Schild "Straßenmeisterei" finden Sie auch die Beschilderung "Via Claudia" des Radweges. Hier zweigen Sie nach links ab und finden bald auf dem Rad- und Fußweg nach "Imst".

Der Radweg folgt zunächst asphaltiert mit etwas Abstand der Bundesstraße. Nach etwa eineinhalb Kilometer zweigt der Radweg leicht ansteigend nach rechts ab und führt auf den Landesforstweg.
Ein schön ausgebauter Waldweg mit natürlichem Untergrund führt nun meist am Waldrand weiter.

Waldweg nach Tarrenz Waldweg nach Tarrenz (Bild laden)

ROUTE: Rechts von Ihnen liegt das "Gurglbachtal". Endlos, fast sechs Kilometer weit, durchqueren Sie nun den Wald. Etwa nach der Hälfte der Strecke überblicken Sie an einem Aussichtspunkt das ganze Tal.

Die ersten Häuser erreichen Sie bei "Strad". Hier geht es bergab und der Radweg zweigt nach links ab. Nach einem Hügel erreichen Sie den "Gurglbach" und überqueren ihn auf einer Brücke.

Landschaft vor Tarrenz Landschaft vor Tarrenz (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt nun über sanfte Hügel hinauf nach "Tarrenz", das auf der rechten Talseite liegt.





Entfernungen: -> Imst: 4,0 km, <- Nassereith: 13,5 km,
-> O Etappenziel: 30,0 km, O<- Startpunkt: 79,5 km

INFO: Hier mussten wir erleben, wie gewinnsüchtig manche Wirte sind. Für das Auffüllen unserer drei Fahrradflaschen mit Apfelschorle waren kurz mal 13,20 Euro fällig!

Fachwerkhäuser in Tarrenz Fachwerkhäuser in Tarrenz (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun kurz der Durchgangsstraße und zweigt nach dem Hügel am Ortsende nach links ab. Eine schöne Fahrt über die sanften Hügel entlang der Viehweiden und der Bauernhöfe macht richtig Spaß.
Hier passieren Sie einen schön gelegenen Fischteich.

Ein Blick zurück zeigt das wunderschöne "Gurglbachtal".

Blick ins Gurglbachtal Blick ins Gurglbachtal (Bild laden)

ROUTE: : Leicht bergauf erreichen Sie nun die ersten Häuser von Imst.




Tarrenz


Entfernungen: -> Mils: 10,5 km, <- Tarrenz: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 26,0 km, O<- Startpunkt: 83,5 km

INFO: "Imst" ist die Stadt der Brunnen. Es gibt etwa 40 Stück davon.
Sehenswert sind auch die Kirchen der schon im Mittelalter zu Reichtum gekommenen Stadt.
Die Kirche "Maria Himmelfahrt" wurde schon 1350 errichtet. Ihr Turm ist mit 84,5 Metern der höchste Kirchturm Tirols.

Kirche in Imst Kirche in Imst (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt durch den Ort hindurch in Richtung "Hoch Imst".

Neben der Straße geht es nun weiter hinunter ins Tal. Hier halten Sie sich nach rechts und radeln oberhalb von "Brennbich"l ins "Inntal".

Der Fahrradweg unterquert nach einem Industriebau die Inntalautobahn und führt dann direkt am "Inn" weiter.
Hier erreichen Sie den hervorragend ausgebauten "Inntalradweg".

Zwischen dem "Inn" und der Autobahntrasse fahren Sie nun weiter. Zwischen den Bäumen bietet sich immer wieder ein Blick auf die wilden Fluten des wasserreichen Inns.

Radweg entlang des Inns Radweg entlang des Inns (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt weiter der Autobahn, verlässt aber den leicht abzweigenden Inn. Dafür bietet sich von dem nun unbewaldeten Radweg ein weiter Blick auf das enge Tal.




MIls


Entfernungen: -> Schönwies: 4,0 km, <- Imst: 10,5 km,
-> O Etappenziel: 26,0 km, O<- Startpunkt: 83,5 km

INFO: "Mils" liegt direkt an einer Felsspalte, durch die der "Larsenbach" ins Tal stürzt.

ROUTE: Der Fahrradweg führt durch den Ort und orientiert sich dann an der B171. Gemeinsam überqueren Radweg und Bundesstraße den "Inn".





Entfernungen: -> Zams: 7,0 km, <- Mils: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 11,5 km, O<- Startpunkt: 98,0 km

ROUTE: Auf der linken Seite des Flusses überquert der Radweg die Straße und führt durch die ruhigen Gassen von "Schönwies" weiter. Eine schöne, geschmückte Kapelle liegt am Weg durch die Ortmitte von "Schönwies".
An den Gleisen der Bahn geht es nun weiter ortsauswärts.

Kapelle in Schönwies Kapelle in Schönwies (Bild laden)

ROUTE: : Das Tal ist hier sehr eng und die Felswände begrenzen den Platz von Autobahn, Eisenbahn und Fluss. Der Radweg folgt zunächst noch dem Flussbett, unterquert dann die Bahn und steigt dann an.

Am Berg der "Kronburg" - eine Ruine aus dem 14. Jahrhundert - vorbei, erschließen sich aus der Höhe herrliche Panoramen.
Die mit Hainzenstangen behängten Geräteschuppen der Bauern zeugen von der schwierigen Arbeit, hier Heu für das Vieh zu ernten.

Nun folgt eine herrliche gerade Abfahrt, die aber von Schautafeln der "Via Claudia" unterbrochen wird.
In der Felswand gibt es hier die berühmten Wagenspuren, die die Transportwagen der römischen Händler hinterlassen haben.

Wagenspuren Via Claudia Wagenspuren Via Claudia (Bild laden)

ROUTE: Auf der Weiterfahrt lohnt sich ein Blick zurück auf den Bergsporn der "Kronburg".

Der Radweg unterquert wieder die Bahn und führt am "Inn" weiter.




Zams


Entfernungen: -> Landeck: 4,5 km, <- Schönwies: 7,0 km,
-> O Etappenziel: 11,5 km, O<- Startpunkt: 98,0 km

INFO: : Am Ortseingang von "Zams" passieren Sie ein großes Gebäude, das "Mutterhaus der barmherzigen Schwestern von Zams".

Am Ortseingang von Zams passieren Sie ein großes Klostergebäude, das Mutterhaus der barmherzigen Schwestern von Zams. Mutterhaus Zams (Bild laden)

ROUTE: Auf einem Steg überqueren Sie den Inn und erreichen dort eine Tafel der "Via Claudia", auf der die Eßgewohnheiten der Römer beschrieben sind.
Der Radweg folgt nun der steilen Felswand nach "Perjen".

Von dieser Seite des "Inns" überblicken Sie die gesamte Stadt "Landeck", das sich vom Tal und ins steile Inntal hochzieht.

Von "Perjen" aus erreichen Sie die Brücke über die "Sanna", die aus dem "Samnaun -" und "Stanzertal" kommt. Auf der anderen Seite orientieren Sie sich nach links, folgen dann der Straße bergauf am Inn entlang und überqueren ihn auf der Innbrücke.
Das Zentrum von "Landeck" erstreckt sich unterhalb der Burg.




Landeck

Entfernungen: -> Landeck: 0,0 km, <- Zams: 4,5 km,
-> O Etappenziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 109,5 km

Sehenswert: Innenstadt, Burgen, Schloss Landeck, Museum

INFO: "Landeck" war in Römerzeit schon ein wichtiger Verkehrspunkt. Die "Via Claudia" ging durch den Ort hindurch.
Die Lage des Ortes an der "Via Claudia Augusta" in römischer Zeit und die mittelalterlichen Burgen und Schlösser im Mittelalter dokumentieren dies anschaulich.
Im Mittelalter entstanden hier drei Burgen der "Grafen von Tirol", um den Talkessel zu kontrollieren. Am beeindruckendsten liegt die Ruine "Schrofenstein" auf der linken Innseite in exponierter Lage auf einem steilen Fels gegenüber der Stadt.
Erst 1923 wurde "Landeck" zu Stadt erhoben.

Schloss in Landeck Schloss in Landeck (Bild laden)


INFO: Im "Schloss Landeck", oberhalb der Stadt, ist das Bezirksmuseum untergebracht. Früher war es der Gerichtssitz und Wohnsitz des landesfürstlichen Pflegers.
Heute ist "Landeck" moderne Bezirkshauptstadt mit historischen Wurzeln.

Innenstadt von Landeck Innenstadt von Landeck (Bild laden)


INFO: Zahlreiche Pensionen, Privatunterkünfte und Hotels machen die Stadt zum idealen Etappenziel.



Anschlusstour


(Seitenanfang)

Etappe 3 Via Claudia Augusta: Von Füssen bis Landeck

Innradweg Innradweg: Von Guarda bis Landeck

Überblick Via Claudia Augusta
Überblick Innradweg Etappen Überblick Innradweg

Weitere Radwege in den Alpen


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