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Rheinradweg: Etappe von Köln nach Duisburg

Rheinradweg: Karlsruhe - Speyer

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Stand: 13.03.2017

Kurzbeschreibung:


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Die Rheinradweg-Etappe von Köln bis Duisburg verläuft meist auf asphaltierten Radwegen und Nebenstraßen.
Zwischenzeitlich sind beidseits des Rheins schöne Radwege ausgebaut und sehr gut beschildert.
Köln besticht durch seine vielen Sehenswürdigkeiten: Dom, Kirchen, Stadtbefestigung, römische Reste, Altstadt usw.
Meist führt der Radweg an Ufernähe weiter.
Der Ort Zons ist für seine mittelalterliche Innenstadt, die Türme, Festungen und die Mühle bekannt.
Auf dem weiteren Weg passieren Sie Schloss Benrath, danach Schloss Mickeln und erreichen danach Düsseldorf.
Leider wurde dort viel von der historischen Substanz zerstört, aber es gibt noch einen Schlossturm und einige Häuser, die von der früheren Blütezeit übrig geblieben sind.
Dafür besticht das moderne Düsseldorf.
Auf dem Weg nach Duisburg können Sie beide Seiten wählen. Die rechte Rheinseite ist etwas naturbelassener. Sie führt durch viel Landschaft und hat vor Duisburg dafür mehr Stadtberührung.
Die linke Seite passiert vermehrt Inustriegebiete, bleibt aber zwischenzeitlich ebenfalls viel am Rheinufer.
Sie dürfen nur die Überquerung des Rheins bei Duisburg nicht vergessen.

In Duisburg können Sie auf den Ruhrradweg abzweigen.

Ausgangspunkt: Köln
Etappenziel:
Duisburg
Streckenlänge
: 80,5 km
Fahrzeit: ca. 5 - 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 173 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 


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Karte:


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Orte am Weg:


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000,0 km Köln
024,0 km Dormagen
029,0 km Zons
032,0 km Benrath
052,0 km Düsseldorf
068,5 km Uerdingen
080,5 km Duisburg



Köln


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Entfernungen: -> Leverkusen: 13,0 km, <- Köln: 0,0 km,
-> O Ziel: 80,5 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Sehenswert: Kölner Dom, Altstadt, Römische Reste

Kölner Dom Innen Kölner Dom Innen (Bild laden)

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Er ist eine der größten Kathedralen der Welt im gotischen Stil.
Vorgängerbauten stammen aus dem 4. Jahrhundert. Der ursprüngliche Dom wurde im Jahre 873 geweiht. Der heute sichtbare Bau wurde nach dem Abriss des alten Doms im Jahre 1248 begonnen und erst im Jahre 1880 vollendet.

Westportal des Kölner Doms Westportal des Kölner Doms (Bild laden)

Das Hauptportal des Kölner Domes wirkt richtig filigran, trotz seiner Höhe von 28 Metern.
Die Figurengruppen erzählen eine greifbare Geschichte rund um die Erlösung.

Einen vollkommen anderen Blick auf den Dom erwartet Sie, wenn Sie auf der Eisenbahnbrücke beim Dom den Rhein überqueren.

Blick auf den Kölner Dom Blick auf den Kölner Dom (Bild laden)

 

Zurück auf der anderen Seite können Sie das historische Rathaus anschauen.

Historisches Rathaus Historisches Rathaus (Bild laden)

Das Rathaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut, 1945 aber zerstört und bis zum Jahr 1975 wieder aufgebaut. In diesem Zug wurden die ehemaligen zerstörten historischen Figuren durch neue Figuren von "Herrschern und herrschergleichen Personen" ersetzt.

Es gibt noch unzählige Stellen in Köln zu bewundern. Aber vergessen sollten Sie auf keinen Fall die gemütliche Altstadt, wo man sich einfach so zu einem Kölsch trifft.

Die Kölner Altstadt Die Kölner Altstadt (Bild laden)

 

Route: Der Rheinradweg führt von Köln aus auf der linken Rheinseite weiter. Rückwärts hat man einen schönen Blick auf die Eisenbahnbrücke und den Dom.
Der Radweg bleibt sehr lange direkt am Rheinufer und passiert einen Hafen.
Auf einer Brücke überqueren Sie die Hafeneinfahrt.
Etwas abenteuerlich durchqueren Sie das große Gelände der Firma Ford.
Nach guten zwei Kilometern zweigen Sie nach rechts ab und erreichen den Ort "Merkenich"
Gut beschildert radeln Sie durch den Ort an der Kirche vorbei und gelangen unter der Brücke der A1 hindurch wieder an den Rhein.

Auf der gegenüber liegenden Seite des Rheins liegt nun "Leverkusen".

 

 


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Entfernungen: -> Rheinkassel: 2,0 km, <- Köln: 13,0 km,
-> O Ziel: 67,5 km, O<- Startpunkt: 13,0 km

Sehenswert: Industriekultur

Leverkusen als Stadt gibt es erst seit 1930. Ausschlag gab 1860 der Apotheker Leverkus, der hier seine Ultramarinfabrik baute.
Später entwickelte sich hier die Bayer AG.

 

 


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Entfernungen: -> Hitdorf: 2,0 km, <- Leverkusen: 2,0 km,
-> O Ziel: 65,5 km, O<- Startpunkt: 15,0 km

Sehenswert: St. Amandus

Sehenswert ist die Kirche St. Amandus. Sie stammt in den Anfängen aus dem 11. Jahrhundert.

Der Radweg bleibt links des Rheins und erreicht Rheinkassel.
Nach der Ansiedlung erreichen Sie einen Damm.
Sie radeln an ihm entlang bis "Langel".

Hier können Sie mit der Fähre ins gegenüber liegende "Hitdorf" gelangen.

 

 

Hitdorf Übernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Dormagen: 7,0 km, <- Rheinkassel: 2,0 km,
-> O Ziel: 63,5 km, O<- Startpunkt: 17,0 km


Sehenswert: St. Stephanus, Hitdorfer See

Hitdorf liegt auf der rechten Rheinseite. Es wurde schon im Jahre 941 gegründet.
Im 19. Jahrhundert erhielt Hitdorf Stadtrechte.

Der rechtsrheinische Radweg führt am Rheinufer entlang um die Rheinschleife.
Er berührt "Monheim" und gleich danach "Baumberg".
An der Fähre in Zons vereinigen sich beide Varianten wieder.

Linksrheinisch: Der Radweg erreicht nun bei "Worringen" die B9.
An einer Ampel wechseln Sie gut beschildert die Straßenseite und folgen dem Radweg links der "B9".

Kurz vor "Dormagen" wechselt der Radweg wieder die Straßenseite und führt entlang des Rheinverlaufes von "Dormagen" weg.

 

 

 


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Entfernungen: -> Zons: 5,0 km, <- Hitdorf: 7,0 km,
-> O Ziel: 56,5 km, O<- Startpunkt: 24,0 km


Sehenswert: Kloster Knechtsteden

Dormagen berühren Sie nur am Rande. Der Radweg folgt der Biegung des Flusses und Sie passieren den Ort "Rheinfeld".
Jetzt kommt schon der historische Ort "Zons" in Blickfeld.

 

 


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Entfernungen: -> Benrath: 3,0 km, <- Dormagen: 5,0 km,
-> O Ziel: 51,5 km, O<- Startpunkt: 29,0 km

Sehenswert: Burg Friedestrom, Kurköllnische Zollfestung

Zons wurde schon im 7. Jahrhundert in einer Urkunde erwähnt. Es stammt schon aus Merowinger Zeit.
Im 13. Jahrhundert wurde der Ort ummauert. Später im 14. Jahrhundert verlegte der Kölner Erzbischof Friedrich III eine Zollfestung hierher.
Die Zollfestung ist noch nahezu vollständig erhalten.
Heute gilt "Zons" als das "Rothenburg" am Rhein, weil noch so viel Historisches erhalten ist.

Von der ebenfalls hier stehenden Burg Friedenstein - aus dem 14. Jahrhundert - sind nur noch Ruinen übrig.

In Zons nehmen Sie die Fähre und überqueren den Rhein.

Auf der anderen Seite führt ein schöner Radweg nach "Benrath".

 

 


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Entfernungen: -> Holthausen: 5,0 km, <- Zons: 3,0 km,
-> O Ziel: 48,5 km, O<- Startpunkt: 32,0 km

Sehenswert: Schloss Benrath

Im 14. Jahrhundert gab es hier schon eine Burg. Sie wurde später in ein Wasserschloss umgebaut.
Das heutige Schloss hat viele Teile davon übernommen. Gebaut hat es der Architekt Nicolas de Pigage, der auch die Schlösser in Schwetzingen und Mannheim schuf.
Entsprechend gehört das Rokokoschloss zu den sehr sehenswerten Anlagen.

Der Radweg erreicht, von der Fähre kommend, eine größere Straße und folgt ihr längs des Schlossgartens.

Entlang der "Itterstraße" erreichen Sie den gleichnamigen Ort "Itter" und können dort das "Schloss Mickeln" bestaunen.

Leider ist das alte Schloss aus dem 13. Jahrhundert 1836 abgebrannt.
Das heute sichtbare Schloss stammt aus der Zeit nach dem Brand. Es wurde im Stil italienischer Sommersitze erbaut. Heute gehört es zur Universität Düsseldorf.

 

 

 


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Entfernungen: -> Friedrichstadt: 13,0 km, <- Benrath: 5,0 km,
-> O Ziel: 43,5 km, O<- Startpunkt: 37,0 km

Sehenswert: Schloss Mickeln

Holthausen umradeln Sie auf der dem Rhein zugewandten Seite.
Der "Rheinradweg" folgt den Schleifen des Rheins und passiert erst den Ort "Volmerswerth".
In einer großen Biegung geht der Radweg weiter bis "Hamm" und erreicht den Golfplatz in der Spitzkehre vor "Friedrichstadt", das schon zu Düsseldorf gehört.

 

 


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Entfernungen: -> Düsseldorf: 8,0 km, <- Holthausen: 7,0 km,
-> O Ziel: 30,5 km, O<- Startpunkt: 50,0 km

Sehenswert: St. Andreas

Leider sind nur wenige Häuser aus der Kaiserzeit erhalten. Der zweite Weltkrieg brachte große Zerstörungen mit sich.

 

 

 


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Entfernungen: -> Uerdingen: 16,5 km, <- Friedrichstadt: 2,0 km,
-> O Ziel: 28,5 km, O<- Startpunkt: 52,0 km

Sehenswert: Schlossturm, Kirchen

Der Radweg erreicht Düsseldorf auf der "Berger Allee". Sie passieren den See "Spees Graben" und das Stadtmuseum.
Dann folgen Sie der Straße nach rechts, fahren der "Orangeriestraße" entlang und erreichen die "Benrather Straße".

An der dritten Kreuzung radeln Sie nach links auf die "Mittelstraße", weiter auf der "Kapuzinergasse", "Mertensgasse" geradeaus, bis Sie die "Mühlenstraße" kreuzen.
Dann die erste Straße nach links und Sie erreichen gut beschildert den "Schlossturm".

Der "Schlossturm" war ein seitlicher Abschlussturm des nicht mehr existenten Schlosses. Heute ist in darin das Schifffahrtsmuseum untergebracht. Die ersten drei Stockwerke stammen noch aus dem 13. Jahrhundert.

Der Radweg führt von der Promenade über die "Ritterstraße" weiter, überquert die "Mühlengasse" und folgt dann der Auffahrt auf die "Oberkasseler Brücke".
Auf ihr überqueren Sie den Rhein.

Auf der linken Rheinseite fahren Sie unter der Brücke hindurch und folgen dem Uferweg an den Sportanlagen von "Niederkassel" vorbei.

Ein schöner Radweg durch das Naturschutzgebiet bringt Sie nach "Langst-Kierst".
Nach dem kleinen Ort "Nierst" durchqueren Sie ein weiteres Naturschutzgebiet und passieren den Yachthafen.

Auf einer Brücke überqueren Sie den "Osthafen" und erreichen Uerdingen.

 

 


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Entfernungen: -> Duisburg: 12,0 km, <- Düsseldorf: 16,5 km,
-> O Ziel: 12,0 km, O<- Startpunkt: 68,5 km

Sehenswert: Industriekultur

Uerdingen bildete früher mit Krefeld eine Doppelstadt. Heute ist es als Stadtteil von Krefeld aufgegangen.
Die Bayer AG betreibt hier ihre zweitgrößte Niederlassung.

Der "Rheinradweg" verläuft nun direkt am Rhein entlang der "Rheinuferstraße" weiter. Sie radeln am Bayerwerk vorbei.
Nach der "Dorfstraße" erreichen Sie die "Dahlingstraße".

Von hier zweigt der Radweg nach rechts ab und passiert die "Eisenbahnsiedlung" auf der dem Rhein zugewandten Seite.

Sie erreichen die "Bliersheimer Straße" und radeln am Hafen vorbei.

 

 

 

 

Übernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Duisburg: 0,0 km, <- Uerdingen: 12,0 km,
-> O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 80,5 km

Sehenswert: Theater Duisburg, Citypalais

Duisburg war schon zu Beginn der christlichen Zeitrechnung von den Römern besiedelt.
Ab dem Jahre 740 ist ein Königshof nachgewiesen. 883 erscheint Duisburg auch in den Geschichtsbüchern.
Die Ansiedlung wird zur Königspfalz, sogar eine Reichssynode findet hier statt.
Nach der Jahrtausendflut im Jahre 1342 verlief der Rhein etwas abseits von Duisburg und die Stadt verlor die in der Stadt stattfindenden Messen an Frankfurt. Damit ging auch viel an Bedeutung verloren.
Erst die beginnende Industriealisierung führte zu einem erneuten Aufblühen und zum Ausbau des Rhein-Ruhr-Hafens zum größten Binnenhafen der Welt.
Durch die ideale Lage an den Flüssen Ruhr und Rhein siedelten hier Stahlfirmen wie Thyssen und Krupp an, weil hier Kohle vorhanden war.
Leider führte dies im zweiten Weltkrieg auch dazu, dass Duisburg 311 mal durch Bomber angegriffen wurde.

Heute ist Duisburg eine moderne Stadt, die den teilweisen Abgang der Stahlindustrie verkraftet hat und sich neu strukturiert.

Theater und Citypalais Duisburg Theater und Citypalais (Bild laden)

Das Theater von Duisburg gehört zu den führenden Theatern in Deutschland. Das markante Gebäude ist nach dem Vorbild antiker Tempel erbaut. Rechts davon sieht man das Citypalais, das größte Einkaufscenter der Stadt.

Theater und Citypalais Duisburg Rathaus und Kirche (Bild laden)

Das Rathaus und die Salvatorkirche liegen eng bei einander.

Das Rathaus steht an der Stelle der früheren, mittelalterlichen Königspfalz.
Das heute sichtbare Rathaus stammt aus dem Jahre 1843, wurde aber 1895 noch wesentlich erweitert.
Die Ursprünge der Salvatorkirche gehen ins 9. Jahrhundert zurück. Nach einer Holzkirche entstand ein romanischer Bau, der im 13. Jahrhundert durch Feuer zerstört wurde. Der gotische Nachfolgebau litt im 2. Weltkrieg. Auf den kompletten Aufbau des Turmes hat man verzichtet.

Kohle am Hafen Duisburg Kohle am Hafen (Bild laden)

Das nahe Ruhrtal ist Lieferant der Kohle, die im Duisburger Hafen auf die Verwertung wartet.
Früher war der Wahlspruch: Der Stahl muss zur Kohle. Deshalb entstand hier in der Nähe der Kohleförderung die große Stahlindustrie.

 




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