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Rheinradweg: Von Waldshut nach Basel

Rheinradweg Etappe: Rechts des Rhein auf deutscher Seite

[ Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

[Zimmer Bodenseeradweg | Zimmer Rheinradweg ]

Stand: 22.04.2015

Rheinradweg: Von Waldshut nach Basel

Kurzbeschreibung:



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Diese landschaftlich sehr schöne Strecke startet in "Waldshut".
Der Radweg führt um ein Kraftwerk herum und folgt dann dem Rhein.
Bei "Doren" fahren Sie entlang eines Stausees und am Kanal entlang, bis Sie wieder das rechte Rheinufer erreichen.
Über den Ort "Albbruck" erreichen Sie "Luttingen" und sind dann schon vor den Toren von "Laufenburg".
Eine sehenswerte Stadt, die es beidseits des Rheines gibt.
Idyllisch führt der Rheinradweg nun meist am Ufer entlang:
Die längste überdachte Holzbrücke wartet in "Bad Säckingen". Dort gibt es neben der Kirche und dem Schloss noch viel zu sehen.
Hinter "Schwörstadt" kommt "Schloss Beuggen" in Sicht. Das Ensemble aus vielen Jahrhunderten ist sehenswert.
"Rheinfelden" wartet als mittelalterliches Kleinod kurz danach. Auch diese Stadt gliedert sich in zwei namensgleiche Teile auf deutscher und schweizer Seite.
Etwas unspektakulärer durchradeln Sie darauf "Grenzach-Whylen" und passieren die Grenze in die Schweiz.
Jetzt steht "Basel" mit den vielen Sehenswürdigkeiten vor der Tür.

An/Abfahrt: Mit dem Auto oder per Bahn, Rückfahrt mit der Bahn möglich
Ausgangspunkt:
Waldshut
Etappenziel: Basel
Fahrstrecke: ca. 70,0 km
Summe aller Steigungen: ca. 310 m
reine Fahrzeit: ca. 4 -5 Stunden (bei lockeren ca. 14 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Hier können Sie buchen:

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Bücher und Karten Karten 1:50:000
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Bücher und Karten Rhein-Radweg 2 Bodensee - Basel
Bücher und Karten Waldshut-Tiengen 1:50.000
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Karte


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Karte


Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 509 Waldshut-Tiengen ISBN 3890216021
Karte: F 508 Lörrach ISBN 3890216013

Karte: F 756 Südlicher Schwarzwald ISBN 978-3-89021-772-7



TIPP: Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sicher 10% bis 20% mehr.

 

Bikeline Rheinradweg Basel bis Mainz

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Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

 

Orte am Weg - Entfernungsliste


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000,0 km Waldshut
004,0 km Dogern
008,0 km Albbruck
016,5 km Laufenburg
020,0 km Murg
027,0 km Bad Säckingen
038,0 km Schwörstadt
048,0 km Rheinfelden
058,0 km Wyhlen
060,0 km Grenzach
070,0 km Basel


 

Waldshut Info


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Entfernungen: -> Dogern: 4,0 km, <- Waldshut: 0,0 km,
->O Ziel: 70 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Sehenswürdigkeiten: Historische Altstadt, Oberes und Unteres Tor, barockes Rathaus

Waldshut wurde im 13. Jahrhundert von Rudolf von Habsburg zum Schutz seiner Besitzungen gegründet.
Die Stadt entwickelte sich schnell und wurde mit Türmen und Mauern befestigt.
Heute hat Waldshut einen sehr schönen Marktplatz mit zahlreichen barocken Bürgerhäusern und Häusern aus der Renaissance.

Innenstadt von Waldshut Innenstadt von Waldshut (Bild laden)

Der Stadtplatz umgibt die verkehrsberuhigte Kaiserstraße. Die beiden Stadttore rahmen den Platz ein.

Stadttor in Waldshut Stadttor in Waldshut (Bild laden)

Das östliche Tor der Waldshuter Stadtbefestigung ist noch sehr gut erhalten. Es wird auch "Schaffhausener Tor" genannt.

Bürgerhäuser in Waldshut Bürgerhäuser in Waldshut (Bild laden)

Der Bereich der Kaiserstraße zwischen Oberem und Unterem Tor ist verkehrsberuhigt. Zahlreiche Cafés und Straßenwirtschaften lassen ein südliches Flair aufkommen.

Route: Zur Weiterfahrt fahren Sie von der Altstadt wieder hinab ins Rheintal.
Der Radweg führt direkt am Rheinufer weiter. Auf einem - auch von Ausflüglern benutzten Weg - geht es am Steilhang entlang rheinabwärts.

Bald erreichen Sie den Radweg entlang der B34.
Es geht direkt auf dem Gehweg entlang der viel befahrenen Straße weiter, bis nach links beim Elektrizitätswerk der "Auweg" verkehrsberuhigter weiterführt.

Auf dem Auweg Auf dem Auweg (Bild laden)


Durch ein Industriegebiet erreichen Sie nun die "Rheinstraße", die etwas abseits vom Rhein nach Westen führt.

Sie passieren nun Dogern, das rechts der Bundesstraße liegt.

 

Dogern


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Entfernungen: -> Albbruck: 4,0 km, <- Waldshut: 4,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Startpunkt: 4,0 km

Dogern lag ursprünglich direkt am Rhein. Durch ein gewaltiges Hochwasser wurde die Gemeinde weiter nach hinten in Richtung Wald verlegt.

Kirche in Dogern Kirche in Dogern (Bild laden)

 

Nach Dogern beginnt das Laufwasserkraftwerk Dogern-Albbbruck.

Sie überqueren nach links den Kanal der Staustufe und erreichen auf der anderen Seite das "Aubecken", einen See, der vom Schluchseekraftwerk als Ausgleichsbecken genutzt wird.

Über den Rheinkanal Über den Rheinkanal (Bild laden)


Entlang diesem weitläufigen Becken radeln Sie entlang des Rheins weiter.

Am Kanal entlang Am Kanal entlang (Bild laden)

Nach dem Ende des Beckens radeln Sie zwischen Rhein und Kanal entlang des Auwaldes in Richtung Stauwehr.
Beim "Schwaderlocher Weg" zweigen Sie nach rechts ab und überqueren den Kanal.

So erreichen Sie "Albbruck" und unterqueren die B34".

 

Albbruck


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Laufenburg: 8,5 km, <- Dogern: 4,0 km,
->O Ziel: 62,0 km, O<- Startpunkt: 8,0 km

Der Ort Albbruck ist seit dem frühen 15. Jahrhundert nachgewiesen.
Bekannt ist Albbruck durch seine Staustufe und sein - inzwischen geschlossenes - Papierwerk.

Gut beschildert erreichen Sie über die Bahnhofstraße den Radweg längs der "Alten Landstraße".
Durch ein Wohngebiet führt der Radweg nun neben der "Hauensteiner Straße" bis zum Abzweig der A98.

Hinunter zum Rhein Hinunter zum Rhein (Bild laden)

Der Radweg führt nun bergab und begleitet die B34 bis nach "Luttingen".
Dort fällt im Ortskern die schön restaurierte Kirche auf.
Luttingen wurde schon im Jahr 788 n.Chr. als "villa Lutinga" im Codex des Klosters Lorsch erwähnt.

Scheinbar stand an der Stelle der Kirche zu römischen Zeiten schon ein Turm.
Der heute sichtbare Kirchturm geht auf einen Bau aus dem 13. Jahrhundert zurück. Das Kirchenschiff ist neuer.

Kirche in Luttingen Kirche in Luttingen (Bild laden)

In "Luttingen" passieren Sie ein Gasthaus, das früher - zu Pferdekutschenzeiten - Raststation war, sich heute aber zeitgemäß zeigt.

Der Radweg zweigt von der B34 nach links auf die "Stadenhäuser Straße" ab und verlässt Luttingen.

Radweg am Rheinknie Radweg am Rheinknie (Bild laden)


Der "Rheinradweg" kürzt das "Rheinknie" ab und führt am Bebauungsrand weiter, bis es wieder den Rhein kurz vor "Laufenburg" erreicht.

Schon aus der Ferne erkennt man die historische Kulisse von Laufenburg.

Radweg am Rheinknie Laufenburg am Rhein (Bild laden)

Leicht bergauf erreichen Sie nun Laufenburg.

 

Laufenburg


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Entfernungen: -> Murg: 3,5 km, <- Albbruck: 8,5 km,
->O Ziel: 53,5 km, O<- Startpunkt: 16,5 km

Bedingt durch Gneisfelsen ist der Rhein bei Laufenburg eingeengt.
Nur 12 Meter breit ist hier das Rheinbett an der engsten Stelle.
Ideal für eine Brücke.

Radweg am Rheinknie Blick in die Schweiz (Bild laden)


Laufenburg bestand ursprünglich aus dem rechts- und linksrheinischen Teil. Schon früh enstand eine Brücke, die beide Seiten der Stadt verband.
Erst Napoleon erwirkte eine Trennung in den schweizerischen und deutschen Teil.

Altstadt Laufenburg Altstadt Laufenburg (Bild laden)

Der nördliche, deutsche Teil von Laufenburg entwickelte sich vom 275-Seelenort zu Beginn des 19. Jahrhunderts zur heutigen Stadt mit über 8000 Einwohnern.

Brücke in Laufenburg Brücke in Laufenburg (Bild laden)

 

Vor gut 100 Jahren wurde die ehemals hölzerne Brücke über den Rhein durch einen modernen Bau ersetzt. Mit 46 Metern Spannweite war das eine moderne Brücke.
Seit 2011 ist die Brücke verkehrsberuhigt und Teil der Fußgängerzone.

Route: Von der Brücke aus radeln Sie die "Bahnhofstraße" weiter, dann führt ein asphaltierter Hohlweg etwas bergauf an einer Felswand entlang.
Auf der "Zimmermannstraße" erreichen Sie wieder den Radweg längs der "B34".
Sie umfahren die Kraftwerksgebäude der Staustufe Laufenburg auf dem Gehweg und zweigen danach gut beschildert nach links ab und erreichen den "Seelbachweg".
Zwischen Rhein und dem "Seelbachweg" geht es weiter bis zum Freibad in Murg .
Hier radeln Sie nach rechts und erreichen den "Rheinuferweg"

 

Murg


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Entfernungen: -> Bad Säckingen: 7,0 km, <- Laufenburg: 3,5 km,
->O Ziel: 50,0 km, O<- Startpunkt: 20,0 km

Der Ort Murg hat ein großzügiges Naherholungsgebiet und bietet viel innovative Möglichkeiten der Erholung.

Radweg am Rhein Radweg am Rhein (Bild laden)

 

Der Radweg umfährt den Ort Murg und bleibt meist direkt am Rheinufer.
Der Pegel des Rheins ist durch das Stauwerk bei Bad Säckingen nahezu konstant.

Der Rheinradweg folgt jetzt der Bahnlinie und erreicht dann den "Murger Weg".
Nachdem Sie das Laufwasserkraftwerk passiert haben, ist der Blick auf die einzigartige Holzbrücke in Bad Säckingen frei.

Rechts des Radweges liegt "Obersäckingen".

Holzbrücke in Sichweite Holzbrücke in Sichweite (Bild laden)


Die Brücke zwischen Bad Säckingen und dem schweizerischen Stein ist die längste Holzbrücke Europas. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Da Hochwässer und Brände die Brücke immer wieder zerstörten, wurden im 16. Jahrhundert Steinpfeiler erbaut auf denen die Brücke nun gründet.

Entlang der "Rheinallee" erreichen Sie den Münsterplatz in der Stadtmitte von Bad Säckingen.

 

 

Bad Säckingen Info


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Entfernungen: -> Schwörstadt: 11,0 km, <- Murg: 7,0 km,
->O Ziel: 43,0 km, O<- Startpunkt: 27,0 km

Sehenswert: St. Fridolinsmünster, Historische Innenstadt, Reste der Stadtbefestigung, Holzbrücke nach Stein, Schloss Schönau

St. Fridolinsmünster St. Fridolinsmünster (Bild laden)

 

Bad Säckingen entstammt einer keltischen Gründung, die später römisch wurde und nahtlos ins Alamannische überging.
Wahrscheinlichlich gab der Alamannenführer Secco der Stadt den Namen.
St. Fridolin gilt als Gründer des hiesigen Klosters wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde Säckingen "erst" im Jahre 878, als das Kloster verschenkt wurde.
Heute ist Bad Säckingen eine moderne Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.

Das Münster St. Fridolin stammt in seinen Anfängen aus karolingischer Zeit. Nach dem Brand des romanischen Bau im 14. Jahrhundert, wurde es im gotischen Stil wieder erbaut.

St. Fridolinsmünster Innen St. Fridolinsmünster innen (Bild laden)

Nach einem Brand wurde der Innenraum des Münsters barockisiert. Nach einem zweiten Brand schuf Feichtmayr aus Ausgburg das heute sichtbare Erscheinungsbild.

Die Innenstadt hat sehr viele historische Steinhäuser, teilweise sogar mit Bemalungen wie in Schaffhausen oder Stein am Rhein.

Zum Rhein hin zweigt der Weg zur historischen Holzbrücke ab. Sie sollten auf ihr den Rhein überqueren, das ist ein besonderes Feeling.

Historische Rheinbrücke Historische Rheinbrücke (Bild laden)

Über 200 Meter ist die historische Brücke lang und gilt damit als die längste, überdachte Holzbrücke Europas.

Historische Holzbrücke Historische Holzbrücke (Bild laden)

 

Nach zahlreichen Zerstörungen und Brandschatzungen wurde die Brücke das letzte Mal 1699 wieder aufgebaut.

Route: Zur Weiterfahrt fahren Sie von der "Rheinbrückstraße" nach rechts auf die "Schönaugasse" und dann wieder rechts entlang des Schlossparks
längs der "Austraße".
Beim "Hotzenweg" zweigen Sie nach links zum Rhein hin ab.

Der Radweg bleibt nun in Rheinnähe und folgt der Rheinwindung nach rechts. Sie radeln an "Wallbach" vorbei und passieren vor der "Wehra-Mündung" eine Kläranlage.

An der Wehramündung An der Wehramündung (Bild laden)

Gleich nach der Mündung weitet sich ein kleiner See aus. Hier nisten Enten und Schwäne.

Entennachwuchs Entennachwuchs (Bild laden)

 

Schwoerstadt


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Entfernungen: -> Rheinfelden: 10,0 km, <- Bad Säckingen: 11,0 km,
->O Ziel: 32,0 km, O<- Startpunkt: 38,0 km

Schwörstadt ist durch seine steinzeitlichen Reste bekannt.
Der Heidenstein war der Eingangsstein zu einer Megalithanlage.
Auch ein Dolmen wurde hier gefunden.

Schwörstadt Schwörstadt (Bild laden)

Der Rheinradweg lehnt sich nun an die Eisenbahnlinie an.
Bald erreichen Sie "Karsau" und sehen schon das Eingangstor zum Schloss Beuggen.

Torturm Schloss Beuggen Torturm Schloss Beuggen (Bild laden)

Das Schloss Beuggen war über 550 Jahre im Besitz des Deutschen Ordens. Hier sieht man das Neue Schloss.
Schloss Beuggen gilt auch als Aufenthaltsort von Caspar Hauser.

Torturm Schloss Beuggen Neues Schloss Beuggen (Bild laden)

Route: Der Radweg verlässt die Schlossanlage in Richtung des Industriegebietes.
Au der "Unteren Kanalstraße" radeln Sie an den Industriegebäuden längs des Rheines weiter in Richtung des Laufwasserkraftwerkes Rheinfelden.

Sie passieren das Kraftwerk und bleiben zunächst direkt am Rhein.
Über die "Adelbergstraße" durchfahren Sie bergauf ein Gartengebiet mit furchterregenden Skulpturen.

Torturm Schloss Beuggen Furchterregende Gestalten (Bild laden)


Oben angekommen erreichen Sie den Radweg über die "Rheinbrückstraße" auf die "Schweizer Seite".

 

 

Rheinfelden


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Entfernungen: -> Whylen: 10,0 km, <- Schwörstadt: 10,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Startpunkt: 48,0 km

Sehenswert: Historische Altstadt mit Türmen und Toren

Blick auf Rheinfelden Blick auf Rheinfelden (Bild laden)

Rheinfelden besteht namensgleich in Deutschland und in der Schweiz.
Das Schweizer Rheinfelden entstand aus einer römischen Gründung.
Die ersten Urkunden erwähnen Rheinfelden 851.

Historische Altstadt Rheinfelden Historische Altstadt (Bild laden)

Nach dem Bau einer Burg auf der Rheininsel entstand auf schweizer Seite eine Ansiedlung, die von Konrad zur Stadt erhoben wurde.
Die erste Rheinbrücke wurde im Jahre 1150 erbaut. Im Jahre 1225 wurde Rheinfelden schließlich freie Reichsstadt.
Eine wechselvolle Geschichte brachte viel Leid und zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen mit sich.
Im Jahre 1844 wurden schließlich zwei Salinen entdeckt und Rheinfelden wurde zur Kurstadt.

Marktgasse Rheinfelden Marktgasse (Bild laden)

 

Die historische Altstadt liegt auf schweizer Seite. Sie wurde mit einer halbkreisförmigen Stadtmauer angelegt.
Zahlreiche Türme und historische Bausubstanz sind noch erhalten. Die Stadt ist autofrei.

Das rechtsrheinische, deutsche Rheinfelden ist hauptsächlich industriell geprägt.

Route: Wieder zurück auf deutscher Seite folgt der Radweg zunächst der "Basler Straße". Von dort zweigt der Rheinradweg nach rechts auf die Straße "Am Hochgericht" ab und führt auf der "Barrystraße" zur "Mouscon-Allee".
Dort geht es nach rechts weiter unter der Bahnlinie hindurch.
An der nächsten Kreuzung fahren Sie nach links auf die "Eichbergstraße" ab. Sie durchqueren ein Neubaugebiet und unterqueren die A861.

Durch die Wiesen Durch die Wiesen (Bild laden)

Der Radweg führt nun hinaus durch die Wiesen. Entlang des Hotzenwaldes radeln Sie in Richtung Herten.

Kirche in Herten Kirche in Herten (Bild laden)

Route: Auf dem Radweg entlang der L139 verlassen Sie nun Herten.
Sie passieren kurz darauf den Markhof.

Entlang eines Kreisverkehrs überqueren Sie die B34 und folgen der Straße "Am Wasserkraftwerk".
Nach der Überquerung der Gleise zweigen Sie die zweite Straße nach rechts ab und folgen dann der "Ritterstraße".

 

 

Whylen


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Entfernungen: -> Grenzach 2,0 km, <- Rheinfelden: 10,0 km,
->O Ziel: 12,0 km, O<- Startpunkt: 58,0 km

Route: Am Rande von Whylen radeln Sie auf der "Ritterstraße" zur "Hardstraße".
Sie radeln direkt auf das Areal von Hoffmann-La Roche zu und folgen dann dem Radweg entlang der Fabrikgebäude neben der Bahnlinie.
Nach dem umfangreichen Industriekomplex wechselt der Radweg nach links zum Rhein hin und führt in Richtung "Grenzach".

Rheinufer in Basel Radweg am Rheinufer (Bild laden)

 

Grenzach


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Entfernungen: -> Basel: 10,0 km, <- Whylen: 2,0 km,
->O Ziel: 10,0 km, O<- Startpunkt: 70,0 km

Route: Am Ortsende von Grenzach passieren Sie die Zollstation in die Schweiz.

Grenze zur Schweiz Grenze zur Schweiz (Bild laden)

 

Ohne große Formalitäten darf man als Radfahrer in der Regel die Grenze passieren.

Der Radweg folgt der "Grenzacher Straße".
Auf dem Weg passieren Sie das Wasserkraftwerk Birsfelden und ausgedehnte Sportanlagen.

Der Radweg folgt dann dem "Schaffhauserrheinweg". Man sieht schon die mächtigen Häuser am Rheinufer.

Rheinufer in Basel Rheinufer in Basel (Bild laden)


Nach der "Wettsteinbrücke" radeln Sie am Rhein noch weiter bis zur "Mittleren Rheinbrücke" und überqueren dort den Rhein.
Auf der "Eisengasse" erreichen Sie den nahen Marktplatz von "Basel".

 

Basel


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Entfernungen: -> Basel: 0,0 km, <- Grenzach: 10,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 70,0 km

Sehenswürdigkeiten: Rotes Rathaus, Barfüsserkirche, Altstadt, Museen, Reste der Stadtbefestigung

Wettsteinbrücke Wettsteinbrücke (Bild laden)

Basel hat eine lange Geschichte. Durch die Lage am Rheinknie war es schon im 5. vorchristlichen Jahrhundert besiedelt.
Etwa 44 vor Christus eroberten die Römer das Gebiet. Die Herrschaft währte, bis die Franken Ende des 5. Jahrhunderts die Gegend eroberten.
Bereits im 7. Jahrhundert gibt es einen Bischof in Basel.
Kaiser Heinrich II. weihte das Münster ein und wenig später wurde die Stadt befestigt.
Eine schicksalshafte Geschichte mit viel kriegerischen Auseinandersetzungen und Epidemien zeichnen das Mittelalter aus.
Im Jahre 1499 schloss sich Basel der Eidgenossenschadt an.
Im Wiener Kongress wurde Basel die Neutralität bescheinigt.

Barfüsserkirche Basel Basler Rathaus (Bild laden)

 

Das Basler Rathaus wurde 1501 - nach dem Beitritt zur Eidgenossenschaft - an der Stelle eines Vorgängerbaues erstellt.
Aussen ziert ein roter Sandstein die Fassade, innen hat Holbein die Sääle bemalt.

Heute ist Basel eine geschäftige "Fabrikstadt". Zahlreiche innovative Kleinunternehmen bis zu großen Konzernen sind in Basel angesiedelt.

Basel hat überdurchschnittlich viele Museen und Sehenswürdigkeiten.
Die Stadt gilt als Kulturhauptstadt der Schweiz.

Barfüsserkirche Basel Barfüsserkirche (Bild laden)

In der gotischen Barfüsserkirche - eine ehemalige Klosterkirche - ist das historische Museum untergebracht.

 


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Kurzüberblick

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