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Hochrheinradweg: Radtour von Neuhausen/Rheinfall zum Ort Kaiserstuhl und zurück

Hoch-Rheinradweg

Rheinradweg: Radrundtour auf der Hochrheinroute

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]

Stand: 25.08.2016

Kurzbeschreibung:

Landschaftlich sehr schöne Strecke am Hochrhein entlang.
Start ist im historisch interessanten Schaffhausen. Entlang des Rheins erreichen Sie auf der sehr gut beschilderten "Rheinroute Nr. 2" Neuhausen und können den Rheinfall besichtigen. Danach geht es auf dem gegenüberliegenden Hügelkamm weiter bis Rheinau, wo der Rhein seine Schleifen zieht.
Über Ellikon erreichen Sie Flaach und radeln dann am Hang des Hochrheins weiter bis Teufen. Von dort geht es hinunter zum Rhein und sie folgen ihm auf einer äußerst schönen Etappe bis Seglingen/Eglisau.
Weiter geht es nun neben dem angestauten Rhein bis zum Kraftwerk Rheinsfelden. Von hier aus müssen Sie leicht bergauf, um ein Kieswerk zu umgehen, und erreichen dann die schöne Stadt Kaiserstuhl.
Über die Grenze und den Rhein geht es weiter nach Hohentengen.
Über Günzgen und Hüntwangen erreichen Sie ein ehemaliges Becken des Rheins. Von Wil aus radeln auf dem Hochrhein-Hotzenwald-Radweg leicht bergauf über Rafz nach Lottstetten. Nach Jestetten geht es bergab ins Rheintal und Sie erreichen wieder Nohl.
Von hier aus passieren Sie die Parkplätze mit Blick auf den Rheinfall. Neuhausen ist schnell durchquert und Sie sind wieder in Schaffhausen.

Ausgangspunkt: Schaffhausen/Rhein
Fahrstrecke: ca. 76,5 km
Summe aller Steigungen: ca. 540 m
reine Fahrzeit: ca. 5 - 6 Stunden


 

 


Bücher und Karten
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Bücher und Karten Karten 1:50:000
Bücher und Karten Karten 1:75:000
Bücher und Karten Rhein-Radweg 2 Bodensee - Basel
Bücher und Karten Waldshut-Tiengen 1:50.000
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Karte


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Karte

 

Kartenmaterial

(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg im Maßstab 1:50 000 mit Radwanderwegen, Höhenlinien inklusive)


Karte F 509 Waldshut-Tiengen ISBN 3890216021
Karte F 510 Singen ISBN 389021603X

TIPP: Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, daß der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sicher 10% bis 20% mehr.

 

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Orte am Weg


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000,0 km Schaffhausen
003,0 km Neuhausen
006,5 km Dachsen
014,0 km Rheinau
019,5 km Ellikon
023,5 km Flaach
025,0 km Berg
030,5 km Teufen
035,5 km Eglisau
045,5 km Kaiserstuhl
047,0 km Hohentengen
052,5 km Hüntwangen
054,5 km Will
058,5 km Rafz
062,0 km Lottstetten
066,0 km Jestetten
070,5 km Nohl
073,0 km Neuhausen
076,5 km Schaffhausen


 

Schaffhausen Info



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Entfernungen: -> Neuhausen: 3,0 km, <- Schaffhausen: 0,0 km,
->O Ziel: 76,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Ein herrliches, sehr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild erwartet Sie in Schaffhausen. Lange gotische Häuserzeilen mit Erkern führen stadteinwärts.
Schaffhausen verdankt seine Gründung dem Rheinfall. Der Schiffsverkehr war hier verständlicherweise unterbrochen und die Ladungen mussten außerhalb des Flusses die 23 m Höhenunterschied überwinden.
Gegründet als Stapelplatz erhielt die Stadt bereits 1045 das Münzrecht. Die Benediktiner siedelten sich hier 1050 an und gründeten das Kloster Allerheiligen.
Schaffhausen war freie Reichsstadt, konnte sich aber 1501 aus habsburgischer Hand lösen und der Eidgenossenschaft anschließen.

Schöne Straßenzüge Schöne Straßenzüge (Bild laden)

Heute ist Schaffhausen Kantonshauptstadt und hat ca. 35.000 Einwohner.

Schöne Fassaden Schöne Fassaden (Bild laden)

Sehenswert sind neben den schönen Straßenzügen die Reste der Stadtbefestigung mit den noch erhaltenen Türmen. Kastell Munot, die nach Dürer'schen Richtlinien erbaute Festung, prägt das Stadtbild von außen.

Schaffhausen Schaffhausen und Munot (Bild laden)

Suchen Sie nach dem "Rheinradweg" und folgen ihm auf der rheinabwärts rechten Seite. Bald unterqueren Sie die Brücke der Autobahn, die sich aus den Tunneln der Nordseite des Rhein kurz dem Tageslicht zeigt, um auf einer modernen Brücke den Rhein zu überqueren.
Unmerklich sind Sie nun schon in Neuhausen.

 

Neuhausen



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Entfernungen: -> Dachsen: 3,5 km, <- Schaffhausen: 3,0 km,
->O Ziel: 73,5 km, O<- Ausgangspunkt: 3,0 km

Der Radweg bleibt an dem Rheinufer. An der nächsten Brücke überqueren Sie (gut beschildert mit Rheinfall - Laufen) den Rhein und radeln hinter der Brücke gleich nach rechts weiter.
Auf einem geschotterten Radweg am Rheinhang entlang ergattern Sie schöne Aussichten auf den reisend dahinfließenden Rhein.

Radweg vor Laufen Radweg zum Schloss Laufen (Bild laden)

Über einen kurzen steilen Anstig erreichen Sie das Schloss Laufen.

Hier soll sich der schönste Blick auf den Rheinfall bieten.
Gönnen Sie sich die Eintrittsgebühr! (Eintritt: 1 SFR)
Vom Schloss aus führt ein unvergesslicher Steinweg bis zu den Aussichtsterrassen oberhalb des größten Wasserfalles Europas.

Einen Wehmutstropfen gibt es allerdings: Die vielen vielen Touristen!

Rheinfall Rheinfall (Bild laden)

Treppe um Treppe führt hinunter - fast bis zum Rhein. Abertausende von Kubikmetern stürzen hier pro Sekunde den Wasserfall hinunter.

Unter dem Rheinfall Unter dem Rheinfall (Bild laden)

Blick auf die Felsen im Rheinfall Blick auf die Felsen (Bild laden)

Der Radweg führt nun vom Schloss aus leicht bergauf und verläßt die riesige Touristenansammlung recht schnell.

Neben und teilweise auf der kleinen Verbindungsstraße erreichen Sie den schmucken Ort Dachsen.

Dachsen


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Entfernungen: -> Rheinau: 7,5 km, <- Neuhausen: 3,5 km,
->O Ziel: 70,0 km, O<- Ausgangspunkt: 6,5 km


Herrliche, gekonnt restaurierte Fachwerkhäuser zieren den Ortskern. Zahlreiche Brunnen und ein ehemaliges Kloster sind zu besichtigen.

Ortsdurchfahrt in Dachsen Ortsdurchfahrt Dachsen (Bild laden)


Sie bleiben weiterhin auf der wenig befahrenen Straße und erreichen nach zwei Bauernhöfen ein kleineres Waldgebiet.
An der folgenden Straßenkreuzung fahren Sie in Richtung Rheinau und überqueren kurz nach der Kreuzung wieder die Bahnlinie. Jetzt nähert sich die Straße dem Rhein, der hier zwei gegenläufige 180°-Kehren beschreibt. Wäre man nur ein Vogel, oder säße man in einem Flugzeug um die geografische Lage zu begutachten!
Soweit man auch im Wald vordringt, man kann nur Teile der Schlingen erkennen, der Wald ist zu dicht für eine Gesamtansicht.

Leicht bergab erreichen Sie die ersten Häuser von Neurheinau und genießen von hier aus einen schönen Blick auf Teile der Rheinschlingen.

Vor Rheinau Vor Rheinau (Bild laden)

 


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Ellikon: 5,5 km, <- Dachsen: 7,5 km,
->O Ziel: 62,5 km, O<- Ausgangspunkt: 14,0 km

Hier weitet sich die Aussicht und man kann schon die Spitzen des nahen Klosters Rheinau erkennen, das auf einer Insel inmitten der Kehren liegt.

Kloster Rheinau Kloster Rheinau (Bild laden)


Vor dem Kloster staut ein kleines Wasserkraftwerk den Rhein zu einem ruhigen See, dahinter liegt das ehemalige Kloster.
Am Radweg liegt hier eine aus Holzbalken gezimmerte "Radlerrasthütte", ein überdachter Fachwerkbau, den die Schweizer freundlicherweise den Radfahrern als Unterstand und Pausenstand zur Verfügung stellen.

Zum Weiterradeln bleiben Sie auf dem Damm und fahren in Richtung Kloster. Bald sind Sie inmitten der historischen Stadt Rheinau, die mit ihren markanten Fachwerkhäusern majestätisch wirkt. Bevor die Straße bergab führt, zweigen Sie nach rechts zur Kirche ab, die auf einem Bergsporn liegt.
Hier hat man die schönste Sicht auf die Rheinkehren. Mitten in einem Friedhof gelegen wird sie trotzdem von vielen Passanten als Aussichtspunkt genutzt.

Wer Interesse hat, fährt hinunter ins Tal und erreicht dort über eine Brücke das ehemalige Kloster.

Zur Weiterfahrt radeln Sie zurück zur Radlerrasthütte und zweigen dort gut beschildert auf die Straße nach Flaach ab.
Vorerst folgen Sie noch bergab der Straße. Zu Beginn eines Waldstückes leitet Sie ein Hinweisschild nach rechts in den Wald. Schön im Schatten, fast unmittelbar neben dem Rhein, geht es nun weiter. Angelegte Feuer- und Pausenplätze laden auch hier zur Rast ein.

Pferde am Rheinufer Pferde am Rheinufer (Bild laden)


Bald verlässt der Radweg den Wald und mündet wieder auf die Straße nach Flaach.
Rebflächen, alle in geschützter Lage, begleiten die Straße bergab.
Nach rechts zweigt hier ein kleines Sträßchen nach Ellikon am Rhein ab.

 

Ellikon


(Seitenanfang )

Entfernungen: -> Flaach: 4,0 km, <- Rheinau: 5,5 km,
->O Ziel: 57,0 km, O<- Ausgangspunkt: 19,5 km

Die 200 Meter Umweg nach Ellikon sollten Sie sich geben. Bei einem unserer Besuche veranstaltete der Besitzer des ersten Bauernhofes vor der Personenfähre ein Hoffest.
In Teig gebackene Fischfilets und Bärlauchwurst waren die Hits des Frühlings. Die riesige Stimmung der Einheimischen nahm auch uns sofort in der Runde auf. Schade, dass wir nicht von den kleinen Weinfläschchen, die nahezu jeder der Schweizer vor sich hatte, probierten, es wäre sicher ein gigantischer Tropfen gewesen.

Zur Weiterfahrt geht es zurück auf die Straße, die bald in einen Wald führt. Hier überqueren Sie die mächtige Thur, die in kerzengeradem Flusslauf in den Rhein mündet. Sie führt sehr viel Wasser in den großen Bruder Rhein.
Der Radweg verlässt auf halbem Weg nach Flaach die Straße nach rechts und führt dann auf einem geschotterten Feldweg weiter auf den Ort Flaach zu.

 

Flaach


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Berg: 1,5 km, <- Ellikon: 4,0 km,
->O Ziel: 53,0 km, O<- Ausgangspunkt: 23,5 km

In Flaach heißt es aufpassen, allzu leicht erwischt man die falsche Abzweigung.

Ortsmitte von Flaach Ortsmitte von Flaach (Bild laden)

Am Besten Sie radeln kerzengerade weiter und erreichen dann eine Straßenkreuzung. Hier zweigt nach links bergauf die Straße nach "Berg am Bichel" und "Eglisau" ab.
Zu allem Überfluss steht hier unter dem Radwegschild: 100 m Steigung auf den nächsten 3 km.

Doch alles ist halb so schlimm! Die Straße führt zunächst relativ steil zum nächsten Ort "Berg". Eine auffallende Kirche steht inmitten des Ortes und weist den Weg.

 

Berg


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Teufen: 5,5 km, <- Flaach: 1,5 km,
->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 25,0 km

Auch in Berg am Ichel findet man die schönen Fachwerkhäuser, gleichzeitig glaubt man die Straßen werden ständig gekehrt, so sauber ist es hier.

Wie in den meisten Orten am Weg findet man die typischen Brunnen. Ein Hort der Erfrischung an sonnigen Tagen.

Berg am Ichel: Brunnen Hier kann man sich erfrischen (Bild laden)

Nach dem Ort führt die Straße leicht bergauf, entlang von Viehweiden, weiter. Mächtige Bullen grasen auf den Wiesen und bewachen ihre Familien.

Viehweiden entlang der Straße Viehweiden entlang der Straße (Bild laden)


Nach Berg am Ichel steigt die Straße noch leicht an und führt dann in Kurven um die Berghänge des Rheinhanges.

Berg am Ichel: Ausblick auf die Landschaft Ausblick auf die Landschaft (Bild laden)

Während der Fahrt bietet sich nach rechts ein schönen Ausblick auf das auf der anderen Rheinseite gelegene Buchberg, das mit seiner auffallenden Kirche direkt am steilen Berghang klebt.

Die Straße überwindet nun den Kamm und führt auf der dem Rhein zugewandten Seite in schönen Kurven am Hang weiter. Ab und zu sieht man durch den angrenzenden Laubwald auf den Rhein.
Leicht bergab führt der Radweg nun in Serpentinen wieder weiter hinunter bis Teufen.

 

Teufen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Eglisau: 5,0 km, <- Berg: 5,5 km,
->O Ziel: 46,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,5 km

 

Auch hier gilt es aufzupassen! Der Radweg zweigt beim Ortsende nach rechts ab und folgt dem engen Tal des Rheins.
Steil bergab geht es nun zwischen Weinbergen direkt an den Rhein.

Abfahrt nach Teufen Abfahrt nach Teufen (Bild laden)

Auf einer Holzbrücke überqueren Sie einen Zufluss, der von der Schweiz her in den Rhein fließt. Hier baden bei schönem Wetter unzählige Menschen im klaren Wasser.
Auf den kleinen Inseln im Fluss Töss ziehen sich die Schwänw mit ihren Jungen zurück.

Ein Rheinzufluss bei Teufen Die Töss bei Teufen (Bild laden)

Der Radweg schmiegt sich nun an den Rheinhang und führt meist im Wald wieder etwas bergauf.

Sie passieren den kleinen Ort Tössriederen, der mit seinen schmucken Häusern und prächtigen Gärten eine richtige Augenweide darstellt.

Idylle in Tössriederen Idylle in Tössriederen (Bild laden)

Von hier aus folgen Sie der kleinen Asphaltstraße in Richtung Eglisau.

Als nächstes erreichen Sie in bester Aussichtslage den Ortsrand von Seglingen, den Sie aber oberhalb des Hanges umfahren.

Der Radweg überquert schließlich die, zumindest während des Ausflugsverkehrs stärker befahrene, Straße nach Eglisau und führt am Bahnhof vorbei in Richtung Basel.

Falls Sie nach Eglisau wollen, radeln Sie nun bergab - aber nachher müssen Sie dasselbe Stück wieder zurück, denn der Radweg folgt dem südlichen Ufer auf dem Hang.

 

Eglisau


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kaiserstuhl: 10,0 km, <- Teufen: 5,0 km,
->O Ziel: 41,0 km, O<- Ausgangspunkt: 35,5 km

Eglisau liegt am nördlichen Hang des Hochrheins. Seine imponierenden gotischen Bürgerhäuser kleben praktisch am Hang.

Eglisau: Traumhafte Lage Eglisau: Traumhafte Lage (Bild laden)

Falls Sie unten in Eglisau waren, radeln Sie nun wieder bergauf bis zur Kreuzung beim Bahnhof und zweigen dort nach rechts ab.

Leicht bergab erreichen Sie wieder den Rhein und haben nun Sicht auf eine markante Eisenbahnbrücke.

Der Rhein verbreitert sich hier zum fast unbeweglichen See und man kann zahlreiche Schwäne beobachten.

Bald ist auch die Ursache des breiten Flusslaufes zu erkennen: das Kraftwerk Rheinfelden.
Auf einem Steg - allerdings mit vielen Treppen - könnte man hier auf die Nordseite des Flusses wechseln.

Kraftwerk Rheinfelden Kraftwerk Rheinfelden (Bild laden)

Der Radweg bleibt aber auf der südlichen Seite des Rheins, führt allerdings von hier ab etwas ins Landesinnere, um ein riesiges KIeswerk zu umgehen.

Sie radeln zunächst in Richtung Glattfelden, folgen dann aber dem ausgeschilderten Radweg, der links der Bundesstraße in Richtung Weiach wieder ins Tal führt.

Beim Ortseingang zweigt der Fahrradweg nach rechts in Richtung Rhein ab und unterquert die Bahnlinie.
Von hier aus radeln Sie gute zwei Kilometer neben der Bahnlinie in Richtung Kaiserstuhl.

Kaiserstuhl


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hohentengen: 1,5 km, <- Eglisau: 10,0 km,
->O Ziel: 31,0 km, O<- Ausgangspunkt: 45,5 km

Das kleine Städtchen hat eine über siebenhundertjährige Geschichte. Obwohl es die kleinste Gemeinde des Kantons ist, hat es eine mächtige Stadtbefestigung und einen sehr gut erhaltenen "Oberen Turm". Er ist frei zugänglich und vom oberen Stock bietet sich eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Rheinlauf.

Kaiserstuhl: Ausblick vom Oberen Turm Ausblick vom Oberen Turm (Bild laden)

Die Innenstadt selbst besteht aus einer sehr steilen Prachtstraße, die gesäumt von stolzen Bürgerhäusern hinunter zum Rhein führt.

Kaiserstuhl Die Prachtstraße Die Prachtstraße (Bild laden)

Natürlich fehlt auch in einer solchen Stadt der Brunnen nicht. Ein Widderbrunnen mit langer Geschichte sorgt auch hier für Erfrischung.

Kaiserstuhl Am Widderbrunnen Am Widderbrunnen (Bild laden)

Durch die Dreiecksform der Stadt verbreitert sich die Bebauung an der Rheinseite.

Von hier aus führt eine Brücke auf die andere Rheinseite, die zu Deutschland gehört.

Eine burgartige Befestigung diente früher sicher als Mautstelle. An jeder Brücke durfte man damals seine Kreuzer abgeben.

Klausen - die Grenze Schon auf deutscher Seite (Bild laden)

Die Straße führt an der Grenzstation vorbei und steigt leicht an. Nach kurzer Zeit erreichen Sie die Verbindungsstraße Waldshut - Hohentengen und sind nach wenigen hundert Metern in der Grenzstadt.

Der Radweg ist auf deutscher Seite als Hochrhein-Hotzenwald-Radweg beschildert.

Hohentengen


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Entfernungen: -> Hüntwangen: 5,5 km, <- Kaiserstuhl: 1,5 km,
->O Ziel: 29,5 km, O<- Ausgangspunkt: 47,0 km

Hohentengen gehört zu den alten Alemannengründungen und dürfte gegen 877 gegründet worden sein. Später erwarben es die Fürstbischöfe von Konstanz, die es auch bis 1803 behielten.

Die Innenstadt wirkt heute modern, es gibt nur noch vereinzelt historische Häuser.

Der Radweg führt stadtauswärts und folgt der L161. Bald erreichen Sie die wenigen Häuser von Günzgen, überschreiten unbemerkt die Grenze und radeln weiter an Wasterkingen vorbei.
Von der Straße sieht man hinter den fruchtbaren Obstbäumen die Spitze der schmucken Kirche.

Nach den Häusern, die tatsächlich an der Straße stehen, zweigt nach links der Radweg auf einen Wirtschaftsweg ab. Am Hang entlang radeln Sie auf Hüntwangen zu.

Hüntwangen


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Entfernungen: -> Wil: 2,0 km, <- Hohentengen: 5,5 km,
->O Ziel: 24,0 km, O<- Ausgangspunkt: 52,5 km

Der schmucke Ort Hüntwangen Der schmucke Ort Hüntwangen (Bild laden)

In Hüntwangen überqueren Sie die L164 und radeln quer durch den Ort. Die Beschilderung führt dann nach rechts weiter und Sie verlassen den Ort in Richtung Wil.
Sollte Ihnen dort die Radwegbeschilderung verloren gehen, radeln Sie auf der wenig befahrenen Straße nach Wil. Am ersten Gebäude von Wil können Sie über den Hof der Firma den Radweg wieder erreichen.

Wil


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Entfernungen: -> Rafz: 4,0 km, <- Hüntwangen: 2,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 54,5 km

Hinter dem Sportplatz treffen Sie auf den ausgeschilderten Hochrhein-Hotzenwald-Radweg und radeln anschließend durch den kleinen Ort Wil.
Hier ist alles noch wie früher! Aufgeräumt, sauber und jeder hat ein freundliches "Grüetzi" auf den Lippen.

Radweg durch Wil Radweg durch Wil (Bild laden)

Sie verlassen den Ort und radeln in einem breiten ebenen Tal, das sich sicher der Urrhein bahnte, nach Osten durch die Felder.
Am Feldhof, beim Schwimmbad macht der Radweg eine Kurve und führt anschließend an den Rebhängen unterhalb vom Hüslihof weiter auf Rafz zu.

 

rafz


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Entfernungen: -> Lottstetten: 3,5 km, <- Wil: 4,0 km,
->O Ziel: 18,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,5 km

Ein schöner Dorfkirchturm grüßt schon aus der Ferne. Während der Ortsdurchfahrt sieht man erst, dass er ein hypermodernes Kirchenschiff besitzt.

Brunnen in der Mitte von Rafz Brunnen in der Mitte von Rafz (Bild laden)

Durch den schönen Ortskern hindurch erreicht man die lange Ausfallstraße nach Lottstetten, die mit blumengeschmückten Fachwerkhäusern gesäumt ist.
Leicht bergauf führt der Radweg auf der Straße an einer Ziegelei vorbei in Richtung deutsche Grenze. Hier gesellt sich auch die Eisenbahn dazu und gemeinsam geht es durch die Talsenke zwischen Dietlisberg und Schneckenberg.
Beim Zollamt bleiben Sie links der Bahn und erreichen so auf einem Wirtschaftsweg Lottstetten.

 

Lottstetten


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Entfernungen: -> Jestetten: 4,0 km, <- Rafz: 3,5 km,
->O Ziel: 14,5 km, O<- Ausgangspunkt: 62,0 km

Der Radweg bleibt immer links der Bahnlinie und passiert den Bahnhof.

Bahnhof in Lottstetten Bahnhof in Lottstetten (Bild laden)

Lottstetten liegt rechts von Ihnen im Tal und nur ab und zu sieht man über die Gleise in den Ort.

Der Radweg erreicht eine Kuppe und Sie radeln in ein schönes Tal. Er folgt auch hier der Bahnlinie bis zur Kreuzung mit der L163 kurz vor Jestetten.
Sie biegen auf die Landstraße ein, unterqueren durch ein Tunnel die Bahnlinie und erreichen den Ortskern von Jestetten.

 

Jestetten


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Entfernungen: -> Nohl: 4,5 km, <- Lottstetten: 4,0 km,
->O Ziel: 10,5 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km

Nach der Unterführung beginnt Jestetten. Gut beschildert durchqueren Sie den Ort und radeln nach links auf einer verkehrsberuhigten Straße in Richtung eines Neubaugebietes. Am Ende verengt sich der Weg auf Gehwegbreite und Sie erreichen wieder freies Feld.

Leicht bergauf erreichen Sie eine Anhöhe, haben bei entsprechendem Wetter freie Sicht auf die Alpen. Auf jeden Fall bietet sich hier ein herrliches Panorama über den Hochrhein von Neuhausen bis zu den Rheinschleifen bei Rheinau.

Der Radweg führt nun steil bergab bis zum Ortsanfang von Altenburg. Doch schon vor dem Ortsschild zweigt er wieder nach links ab und erklimmt auf der Kreisstraße K6563 wieder die Hügelkette in Richtung Nohl.

Auf dem kleinen Sträßchen erreichen Sie nahezu ohne Verkehr einen Campingplatz und radeln in einer scharfen Kurve weiter bergab bis zu den ersten blumengeschmückten Häusern von Nohl.

 

Nohl


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Entfernungen: -> Neuhausen: 2,5 km, <- Jestetten: 4,5 km,
->O Ziel: 6,0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,5 km

In Nohl führt der Radweg auf einem steilen, asphaltierten Weg hinunter fast bis ins Rheintal und bleibt dann auf einer terrassenförmigen Straße durch den Ort.

Brücke bei Nohl Brücke bei Nohl (Bild laden)

Von hier aus sieht man weit ins enge Rheintal.
Längs der Häuser erreichen Sie bald die Parkplätze des Rheinfalles.

Der Radweg zweigt nun von der Straße ab und während des Anstieges nach Neuhausen bietet es sich an, noch einen letzten Blick von der Aussichtsterrasse zu erhaschen.

Blick auf den Rheinfall Blick auf den Rheinfall (Bild laden)

Neuhausen


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Entfernungen: -> Schaffhausen: 3,5 km, <- Nohl: 2,5 km,
->O Ziel: 3,5 km, O<- Ausgangspunkt: 73,0 km

Von Neuhausen aus folgen Sie dem Radweg in Richtung "Innenstadt".
Er führt zunächst zum Bahnhof Neuhausen und von dort aus (Baustelle) durch die Unterführung hinunter zum Rhein.

Hier sehen Sie im Rückblick nochmals die Brücke, die zum Schloss Laufen führt.

Dieses Mal bleiben Sie flussaufwärts links. Bald erreichen Sie die Peripherie von Schaffhausen und folgen der guten Radwegbeschilderung.

 

Schaffhausen Info


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Entfernungen: -> Schaffhausen: 0,0 km, <- Neuhausen: 3,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 76,5 km

Jetzt gilt es den Parkplatz zu suchen. Wo steht das Auto?

Tipp: An der Rheinstraße gibt es zahlreiche Firmenparkplätze, die an den Wochenenden kostenlos benutzt werden dürfen.

 

 



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1. Etappe: Konstanz - Friedrichshafen - Lindau
2. Etappe: Konstanz - Lindau (Schweiz)
4. Etappe: Konstanz - Ludwigshafen - Meersburg
(Erlebnisbericht) Lindau - Como

Übersicht der Bodenseeradtouren

Übersicht der Rheintal-Radtouren

 


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