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Radtour durchs obere Maggiatal zum Naretsee

Radweg Maggiatal

Von Sambucco-Stausee zum Lago del Naret

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]



Stand: 05.03.2017

Kurzbeschreibung Radweg oberes Maggiatal:

Das Maggiatal nennt sich oberhalb von Bignasco wegen des häufig vorkommenden Lavezsteins "Val Lavizzara".
Am oberen Ende des Tales liegt auf 1281 m Höhe der Ort "Fusio", der sowohl von seiner Lage, als auch von seinen Gebäuden irgendwie an das tibetische Lhasa erinnert. Hier beginnt die Tour.
Nach den ersten hundert Höhenmetern erreichen Sie den azurblauen "Sambuco-Stausee".

Schon hier gibt es gigantische Aussichten.
Doch dann geht es steil bergauf durch das enge Maggiatal. Eine leichte Erholung gibt es in einer Talverbreiterung, in der Sie die Maggia überqueren.
In fünf steilen Serpentinen geht es nun hoch zu den Quellseen der Maggia, in deren diamantklarem Wasser sich der Himmel spiegelt.
Ziel ist der Stausee "Lago del Naret".

Fahrzeit: ca. 3 -4 Stunden je nach Kondition und Fotostopps
Strecke: 32,0 km
Höhenmeter: 1080 m bergauf
Startpunkt: Fusio

Karte Oberes Maggiatal

Radkartekarte Verzascatal

Karte Maggiatal, Verzasca usw.

Reiseführer Tessin



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Karten und Reiseführer

Radwanderführer
Karte Maggiatal

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Fusio


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Sambucco Stausee: 4,0 km, <- Fusio: 0,0 km,
->O Ziel: 32,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

INFO: Märchenhaft liegt das kleine Fusio an dem Berghang. Seine barocke Kirche und seine markanten Häuser geben dem Ort etwas Phantastisches.
Der beeindruckende Ort liegt auf einer Höhe von 1281 m ü.NN.
Früher hatte er als Stützpunktort für die Passstrecken in die Leventina und ins Bedrettotal eine weit größere Bedeutung.
Heute kauft man sich dort ein altes Grotto und lässt es sich dann stilgerecht als Ferienhaus umbauen.

Kirche in Fusio Kirche in Fusio (Bild laden)

ROUTE: Auf einer Steinbrücke - die alte Brücke ist daneben als Fußgängerbrücke noch erhalten - erreichen Sie den sehenswerten Ort.

Märchenhaftes Fusio Märchenhaftes Fusio (Bild laden)

INFO: In Fusio trifft man dann auch tatsächlich Touristen. Im Ort gibt es sogar eine hervorragende Gastronomie.

Traumhaus mit Turm Traumhaus mit Turm (Bild laden)

INFO: Fusio wird von vielen Wanderern als Ausgangspunkt für richtige Bergtouren bis in die Leventina benutzt.

ROUTE: Nach dem Ort folgen Sie der Beschilderung zum Stausee. Die schmale Straße führt am Hügel entlang bergauf und durchquert einen kurzen Tunnel.

Auf dem Weg geht es durchs Tunnel Auf dem Weg geht es durchs Tunnel (Bild laden)

ROUTE: Danach führt die Straße in zwei weiten Serpentinen durch ursprüngliche, natürliche Landschaft bergauf.

Lago del Sambuco


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Lago del Naret: 12,0 km, <- Fusio: 4,0 km,
->O Ziel: 28,0 km, O<- Ausgangspunkt: 4,0 km

ROUTE: So erreichen Sie am Hang entlang die Höhe der Staumauer von 1460 m ü.NN und fahren dann direkt auf den Stausee zu.
Die Staumauer hat eine Länge von 363 m, ist 120 m hoch und staut 63 Millionen Kubikmeter Wasser.

Blick auf den Sambuco-Stausee Blick auf den Sambuco-Stausee (Bild laden)

ROUTE: Am See entlang führt eine gesperrte Straße am steilen Hang weiter. Das Fahrverbot wird aber oft ignoriert. Trotzdem fahren hier am Tag fünf Autos, mehr nicht!

Der Sambuco-Stausee am hinteren Ende Sambuco-Stausee hinten (Bild laden)

ROUTE: Dieser Stausee gehört zum Kraftwerkverbundsystem Maggia-Tal und ist sogar der größte See dieser Anlage.
Auf einem Wanderparkplatz kurz vor der Staumauer gibt es ein letztes Mal die Möglichkeit etwas Trinkbares zu kaufen.


Rechts des Sees gibt es eine asphaltierte Fahrstraße, die am See weiterführt. Steile Felswände führen dort fast senkrecht hoch zum namensgebenden Berg mit Namen Sambuco. In engen steilen Tälern stürzen kleine Bäche herunter in den See.

Der Sambuco-Stausee Traumhafter Weg am See Traumhafter Weg am See (Bild laden)

ROUTE: Fast drei Kilometer führt die Straße am See entlang, dann steigt sie an und führt bergauf. In zwei steileren Serpentinen geht es nun durch den Wald nach oben.

Nun beginnt die richtige Steigung: Gute 10%, manchmal 16% geht es jetzt bergauf. Links unten fließt die Maggia fast ebenso steil talabwärts.
Die Hänge talabwärts werden als Viehweide benutzt.

Steil nach oben Steil nach oben (Bild laden)

ROUTE: So heftig es auch bergauf geht, so schön ist es auch den vielfältigen Pflanzenbewuchs am Wege anschauen zu können. Fast jede Stelle sieht aus, als wäre sie von einem Landschaftsgärtner gestaltet.

Blick ins Tal zur Maggia Blick ins Tal zur Maggia (Bild laden)

INFO: Extrem intensiv magenta leuchtende Steinnelken, rosa und weiße Schafgarben und sehr viele gelbe Pflanzen in vielen Facetten.

Steinnelken am Weg Steinnelken am Weg (Bild laden)

Was blüht denn hier? Was blüht denn hier? (Bild laden)


ROUTE: Durch die konstante Steigung verliert das menschliche Empfinden das Gefühl für den steilen Anstieg. Erst wenn man sich nach hinten wendet, bemerkt man, wie steil es eigentlich nach oben geht.

Schöne Kulisse Schöne Kulisse (Bild laden)

ROUTE: Erst bei einem Bergsattel, der einen kleinen Zwischenberg umfährt, erreicht man wieder ebenes Gelände und es geht sogar kurz bergab.

Hier liegt rechts ein Bauernhof und auf der linken Straßenseite wälzen sich am Schweinestall einige glückliche Schweine.

Das Tal ist hier etwas breiter und fast eben.
Der Radweg führt nach links und überquert auf einer Steinbrücke die Maggia.

Nun beginnen sehr steile Serpentinen. Oft ist der kleinste Gang fast zu schwer zum Treten.
Aber es geht schon. Deprimierend ist es nur, wenn von hinten ein Extremradler scheinbar locker an uns vorbeifährt.
Soll er nur, dafür genießen wir die einzigartige Flora. Der kann nur erzählen, was er gemacht hat, wir haben die Fotos!

Seine Mäjestät, der Geisbock Seine Majestät, der Geißbock (Bild laden)


ROUTE: In fünf Serpentinen geht es nun am steilen Hang weiter nach oben.
Oft weiden hier Ziegen und höchstwahrscheinlich verstehen die nicht, weshalb man sich hier den Berg hoch quält, denn man könnte sich ja auch wiederkäuend an den Wegrand legen.

Steile Serpentinen Steile Serpentinen (Bild laden)

ROUTE: Der Blick ins Tal und auf die gegenüber liegenden Berge ist traumhaft und so ist die erste Serpentine auch bald geschafft.
Die zweite Serpentine ist schon kürzer, dafür aber steiler und so geht es auch bei der dritten.

Baumgrenze Baumgrenze (Bild laden)

ROUTE: Das letzte Stück zeigt sich auf der Karte ganz geradlinig, ist es in der Natur dann auch, aber fast ebenso steil wie die Serpentinen zuvor.
Doch jetzt ist der erste See zum Greifen nah.

Der erste See hat keinen Namen, aber von ihm aus stürzt die kleine Maggia hinunter ins Tal. Er ist kristallklar und Himmel und Wolken spiegeln sich in ihm.

Der erste See - ohne Namen Der erste See - ohne Namen (Bild laden)

ROUTE: Hier gönnt man sich gerne eine Pause und genießt die Aussicht und die Ruhe der majestätischen Berge.

Die kleine Maggia Die kleine Maggia (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt geht es nun wieder auf die steile Straße. Die Bergseite ist weit mit Alpenrosen überwuchert. Blaue Glockenblumen dazwischen - ein richtiges Steingartenparadies.

Alpenrosen am Weg Alpenrosen am Weg (Bild laden)

Glockenblumen Glockenblumen (Bild laden)

ROUTE: Gerne hält man auf der steilen Straße nochmals an, um die vielen Blüten und auch die Aussicht zu genießen.
Am Laghettisee - dem oberen der beiden Quellseen der Maggia - beschreibt der Fahrweg wieder eine Serpentine und das könnte für eine kleine Pause genutzt werden.

Laghettisee Laghettisee (Bild laden)

ROUTE: Die Sicht zum Berg hin verspricht: Es ist nicht mehr weit - Der Lago del Naret wartet schon!

Die letzten Serpentinen Die letzten Serpentinen (Bild laden)

ROUTE: Noch zwei Serpentinen geht es von hier aus noch hoch, dann sind wir auf der Anfahrt zum Lago Scuro und damit kurz vor der Staumauer des Lago del Naret.


Lago del Naret


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Fusio: 16,0 km, <- Sabucco-Stausee: 12,0 km,
->O Ziel: 16,0 km, O<- Ausgangspunkt: 16,0 km

Gruppenbild am Ziel Gruppenbild am Ziel (Bild laden)

ROUTE: Die Rückfahrt geht nur noch bergab! Nach einer knappen halben Stunde sind Sie wieder am Ausgangspunkt der Tour.
Bremsen nicht vergessen und immer denken - hier leben auch Tiere und die haben hier Vorfahrt!

Vorfahrt der Tiere Vorfahrt der Tiere (Bild laden)

Fusio


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Fusi0: 0,0 km, <- Fusio: 32,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 32,0 km

ROUTE: Wieder zurück in Fusio können Sie entweder hier übernachten oder sich eine Übernachtungsmöglichkeit in den zahlreichen Gemeinden des Tales suchen.
Wer eine solche Tour macht, kommt immer wieder!
Sicher.

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